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Windows 8: Microsoft zeigt Prototypen des neuen Windows

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Windows 8 soll auf allen Systemen laufen

06.01.2011, 08:50 Uhr | Sascha Plischke, t-online.de

Windows 8: Microsoft zeigt Prototypen des neuen Windows. Neues Windows: Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der CES 2011 in Las Vegas (Foto: dpa).

Neues Windows: Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der CES 2011 in Las Vegas (Foto: dpa). (Quelle: dpa)

Microsoft hat auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas erstmals einen Prototyp des kommenden Windows gezeigt – und dabei eine Bombe platzen lassen. Denn Windows 8 soll Prozessoren unterstützen, die auf der so genannten ARM-Architektur basieren. Die verbraucht im Vergleich mit herkömmlichen PC-Prozessoren deutlich weniger Energie, erzeugt weniger Abwärme und eignet sich deshalb vor allem für den Einsatz in Smartphones und Tablet-Computern. Für Anwender bedeutet das ein gemeinsames Betriebssystem für all ihre Endgeräte und einen einfacheren Austausch von Daten. Für Intel ist der Schritt jedoch ein Schuss vor den Bug.

Oberflächlich betrachtet war das, was Steve Ballmer auf der Bühne in Las Vegas präsentierte, wenig aufregend. Der erste Prototyp von Windows 8 läuft wie bei Microsoft üblich mit der Benutzeroberfläche seines Vorgängers und gleicht damit optisch Windows 7. Eine kleine Sensation ist jedoch, was sich mit diesem Windows unter der Oberfläche ändern soll. Denn erstmals wird Windows die Prozessor-Technologie ARM unterstützen, die sich deutlich von Intels x86-Architektur unterscheidet. Sie basiert auf einem deutlich reduzierten Befehlskatalog und spart dadurch Strom und Abwärme. Die Chips von Firmen wie Qualcomm, Texas Instruments, Samsung oder nVidia basieren auf dieser Architektur, sie stecken in Netbooks, Tablet-PC und Smartphones.

Windows 8 soll Sprung auf Tablet und Smartphone schaffen

In diesen Markt will nun auch endlich Microsoft vordringen. "Welches Gerät auch immer Sie jetzt oder in der Zukunft verwenden: Windows wird dort sein", sagte Ballmer während seiner Präsentation und macht damit die Richtung klar, in die es für Microsoft in Zukunft gehen soll. Dabei sollte schon Windows 7 ideal sein für den Einsatz auf Tablet-Computern, Microsoft hatte es für eine Bedienung mit berührungsempfindlichen Displays optimiert. Der Erfolg bleibt jedoch bislang aus, auch weil das System ausschließlich für den Einsatz mit x86-Prozessoren entworfen ist – und die verlieren zunehmend an Boden im Vergleich mit ihren ARM-Komponenten. Während Intel im PC- und Notebook-Segment mittlerweile unangefochtener Marktführer ist, gelingt es dem Hersteller einfach nicht, auch im stark wachsenden Markt der Kleinstcomputer Fuß zu fassen.

Microsoft verliert wegen Bindung an Intel an Boden

Zwar kommen immer mehr Tablet-PC mit Windows 7 auf den Markt, auch Steve Ballmer stellte in Las Vegas eine ganze Armada neuer Modelle vor. Doch sind sie in Sachen Akkulaufzeit, Abwärme und Größe oft nicht auf der Höhe der Zeit. Intel hat vor Jahren seine Entwicklung auf dem Gebiet von ARM-Prozessoren eingestellt, man vertraute auf die Zukunftsfähigkeit der x86-Architektur. Das war vor dem Smartphone- und Tablet-Boom. Heute verliert Intel an Boden, und Microsoft mit seiner Bindung an x86-Prozessoren bekommt diese Probleme zu spüren. Das soll sich nun ändern, und Intel muss sich beeilen, will der Konzern nicht den Anschluss verlieren.

Anwender bekommen ein Windows für alle Endgeräte

Für Anwender bedeutet der Schritt, dass in Zukunft auf all ihren Endgeräten das selbe Betriebssystem zum Einsatz kommen könnte. Das erleichtert nicht nur den Datenaustausch, sondern auch die Portabilität von Anwendungen. Einmal für Windows 8 programmierte Anwendungen könnten dann auf PC, Tablet und Smartphone laufen. Immer leistungsfähigere Smartphones könnten ein vollwertiges Windows 8 beinhalten und, angeschlossen an Monitor und Tastatur, zu einem ultraportablen PC-Ersatz werden. Das ist natürlich Zukunftsmusik. Mit dem Abschied von der exklusiven Bindung an Intel-Prozessoren hat Microsoft nun jedoch den Grundstein dafür gelegt, bei solchen Visionen den Anschluss nicht zu verlieren.

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