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Überflüssige Programme: Was in Windows niemand braucht

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Was in Windows niemand braucht

16.04.2013, 16:30 Uhr | von Christian Fenselau und Jörg Hofmann

Überflüssige Programme: Was in Windows niemand braucht. Überflüssige Windows-Funktionen rückstandsfrei entfernen (Quelle: t-online.de)

Überflüssige Windows-Funktionen rückstandsfrei entfernen (Quelle: t-online.de)

Längst nicht alles, was in Windows drinsteckt, ist nützlich. Microsoft hat seinem Betriebssystem eine ganze Reihe von Zusatzprogrammen aufgeschnürt. Auf den ersten Blick lassen sie das Gesamtpaket hochwertiger erscheinen. Doch auf den meisten PC bleiben viele der zusätzlichen Anwendungen ungenutzt und fressen so Platz auf der Festplatte und teils im Arbeitsspeicher. Wir nennen die überflüssigen Windows-Draufgaben beim Namen und zeigen, wie Sie sie loswerden.

Spielen Sie Internet-Reversi? Womöglich kennen Sie es gar nicht. Den meisten Windows-Nutzern geht es ebenso. Und was ist mit Paint, Movie Maker und dem Windows-Journal? Sicher – alle Programme haben ihre Fans, doch bei Millionen von Computernutzern sind sie installiert, ohne einmal verwendet worden zu sein. Wer keinen Touchscreen besitzt, nicht faxt, mit Videoschnitt nichts am Hut hat oder seine Digitalfotos lieber mit einer modernen Bildbearbeitung aufhübscht, kann auf viele Programme getrost verzichten.

Glaubenskriege unter Windows-Nutzern

Einigen der Windows-Draufgaben wie dem Zeicheneditor wird kaum jemand nachweinen, andere sind hingegen extrem umstritten. Speziell beim Thema Internet Explorer spalten sich die Lager in Befürworter und Gegner, die stattdessen benutzen Mozilla Firefox und Co.

Der mitgelieferte Media Player birgt ebenfalls Konfliktstoff, viele Windows-Anwender benutzen ihn aus Prinzip nicht und verwenden alternative Abspieler für Bild und Ton. Umstritten war auch das alte XP-Mailprogramm Outlook Express, einen Mail-Client für Windows 7 müssen Nutzer bei Bedarf nachinstallieren.

Windows Live Mail und weitere ehemalige Draufgaben sind in Windows 7 nicht mehr vorinstalliert, sondern nur über den Zusatzdownload Windows Live Essentials erhältlich. Viele der Anwendungen sind leistungsfähiger als ihre Vorgänger, beispielsweise der Movie Maker.

Hürden in Windows Vista und Windows 7

Allerdings fehlt in Windows Vista und Windows 7 eine Deinstallations-Möglichkeit für vorinstallierte Software, die es in Windows XP noch gab. Sie müssen also schon bei der Installation des Systems die jeweiligen Komponenten aussperren.

Nachträglich lassen sich Programme wie Media Player und Internet Explorer nicht völlig entfernen, immerhin aber über die Systemsteuerung ausblenden. Die einzelnen Dateien verbleiben auf der Festplatte. Die tun aber nicht weh, weil sie das System nicht verlangsamen und verschwindend wenig Speicherplatz belegen.

Windows 7 mit schwachem DVD-Maker

Trotzdem installiert auch Windows 7 Anwendungen, die nicht jeder benötigt. Die Tablet-PC-Komponenten sind zum Beispiel auf einem PC ohne Touchscreen fehl am Platz. Der DVD-Maker ist ein weiteres Beispiel. Beim Kauf von DVD-Brennern liegt üblicherweise ein abgespecktes Brennprogramm dabei, das mehr kann als die Windows-Zugabe. Wer mehr Brenn-Optionen wünscht, wird ohnehin um ein ausgewachsenes Brenntool wie zum Beispiel Nero kaum herumkommen.

Microsofts Programmleichen im Systemkeller

Insbesondere in Windows XP hortete Microsoft regelrecht fragile und veraltete Software. Ohne Verwendungsaufgabe liegen diese Programme tief unten im Systemkeller. Prominentes Beispiel für eine Programmleiche ist Dr. Watson. Das Diagnosewerkzeug wird aktiv, sobald irgendein Programm abgestürzt ist.

Diese Aufgabe übernimmt neuerdings die Fehlerberichterstattung, weshalb Microsoft seinen greisen Hausarzt mit Windows Vista in den Ruhestand schickte. In Windows XP notierte Dr. Watson seine Beobachtungen fleißig in der Endlosliste drwtsn32.log. Sie können ihn nur stoppen, indem Sie Dr. Watson die Praxislizenz entziehen.

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