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Apple iPad Air hat kompaktere, leichtere und billigere Komponenten an Bord

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Tablet-Technik  

So hat Apple das iPad Air schlanker gemacht

08.11.2013, 11:54 Uhr | al / jr

Apple iPad Air hat kompaktere, leichtere und billigere Komponenten an Bord. Apple iPad Air (Quelle: dpa)

iPad Air überzeugt in ersten Tests. (Quelle: dpa)

Das iPad Air ist leichter, dünner und schneller als sein Vorgänger. Unter der Haube seines Tablets hat Apple einiges für diese neuen Bestleistungen getan. Am Kaufpreis hat sich allerdings nichts verändert, obwohl das iPad Air in der Herstellung rund 10 Prozent günstiger ist als das Vorgängermodell.

Apple hat im iPad Air einen mit 32,4 Wattstunden und zwei Energiezellen schwächeren Akku eingebaut. Im Vorgänger steckt ein Akku mit drei Zellen und eine Kapazität von 42,5 Wattstunden, der wegen seiner Größe auch ein höheres Gewicht auf die Waage brachte. Trotz des kleineren Akkus hält das iPad Air länger ohne Nachladen durch als das iPad 4.

Apple hat einigen Bauteilen den Stromhunger abgewöhnt und sie dabei oft auch leichter machen können. Beispielsweise das Display, das mit 2048 x 1536 Pixeln die gleiche Retina-Auflösung des Vorgängers bietet, aber 20 Prozent dünner und damit auch leichter ist. Erreicht wurde das mit einer neuen Technik, bei der das Display aus weniger einzelnen Schichten besteht.

Weniger LEDs im Hintergrund

Für die Hintergrundbeleuchtung des Displays kommt das iPad Air mit 36 LED-Leuchtzellen aus. Im Vorgänger waren mit 84 LED-Zeilen mehr als doppelt so viele Leuchtmittel nötig, um das Display gleichmäßig auszuleuchten. Eine neue LED-Technik sorgt dafür, dass die Bildqualität nicht darunter leidet, dass weniger Lichtquellen verbaut sind.

Die Schlankheitskur hat aber auch Schattenseiten, denn in das dünne Gehäuse muss viel Technik gestopft werden. Das Reparatur-Portal iFixit hat das iPad Air zerlegt und gibt ihm in Sachen Reparaturfreundlichkeit mit zwei von zehn Punkten eine schlechte Note. Das liegt unter anderem daran, dass Apple viele Komponenten verklebt. Dadurch wird beispielsweise der Akku-Wechsel erschwert, und es besteht die Gefahr, dass dabei die Displayabdeckung Schaden nimmt.

Apple hat auch bei den Herstellungskosten gespart

Wie das Marktforschungsunternehmen IHS bei der Demontage des iPad Air ermittelt hat, belaufen sich die Produktionskosten auf einen Betrag zwischen 274 Dollar für das Modell mit 16 GB Speicher und WLAN und 361 Dollar für das Modell mit 128 GB Speicher WALN und Mobilfunk.

Damit kostet die Herstellung 42 Dollar weniger als beim iPad der dritten Generation, mit dem IHS das iPad Air verglichen hat.

Display ist teurer

Das im iPad Air eingebaute Display ist als Komponente zwar mit 133 Dollar teurer als das Display im Vorgänger, dafür konnte Apple aber bei diversen anderen Komponenten sparen. Schon erwähnt wurde die LED-Hintergrundbeleuchtung. Der A7-Prozessor ist für Apple im Einkauf fünf Dollar günstiger als der A5-Prozessor des iPad 3. Aber auch bei RAM, Flash-Speicher, Funk- und DRAM-Chip gingen die Preise nach unten.

Was bei diesen Kostenanalysen jeweils unberücksichtigt bleibt, sind Transportkosten und Lizenzgebühren sowie die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die die Entwicklung eines neuen iPad verschlingt.

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