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Luzias erster Blick – ein Geburtshaus

19.11.2008, 12:18 Uhr

Intuitiv beginnen die Geburtsvorbereitungen für alle Eltern mit dem ersten Tag des Wissens um die Schwangerschaft. Das Neue muss erst einmal gespürt werden. Die Intuition wird aber meist sehr schnell durch ein Bündel zu treffender Entscheidungen verdrängt. Die Entscheidung für einen geeigneten Geburtsort ist eine der zentralen Fragen, die die Eltern in der Vorbereitung klären müssen

Wo soll die Geburt stattfinden?

Luzia soll sie heißen, da ist man sich bei einem der Paare sicher, die statistisch täglich fast 1900 Kinder zur Welt bringen. Etwa zur 20. Schwangerschaftswoche hat man sich, wie empfohlen, spätestens zum Vorbereitungskurs angemeldet. Babysachen werden gekauft, die Grundlagen gelegt. Das Kind kann kommen - wenn man nur wüsste wo.

Der erste Blick in die Welt

Wo lasse ich nun mein Kind zur Welt kommen – wo soll der erste Augenaufschlag geschehen? Die Wahl des Geburtsortes ist entscheidend davon abhängig, inwieweit die Schwangerschaft komplikationslos und ohne medizinische Frühindikationen voranschreitet. Generell lassen sich drei unterschiedliche Geburtsorte wählen: die klinische Geburt in einem Krankenhaus, die Hausgeburt und die Niederkunft in einem der zirka 120 Geburtshäuser in Deutschland. Meist wird eine vierte Geburtsoption in diesem Zusammenhang zusätzlich erwähnt, die ambulante Geburt. Diese unterscheidet sich aber eher in der Form als dem Ort, kann sie doch sowohl im Krankenhaus, als auch in einem Geburtshaus durchgeführt werden.

Geburtshäuser

Die ersten Geburtshäuser in Deutschland gründeten sich vor 20 Jahren. Sie sind meist ein Zusammenschluss von freiberuflichen Hebammen, die in ihren Leistungskatalog nicht nur die Maßnahmen rund um den eigentlichen Geburtsvorgang aufgenommen haben, sondern heute auch alle Varianten der Schwangerenvorsorge, Entspannungskurse wie Yoga und vorbereitende Paarangebote offerieren. In vielen Fällen ergänzt durch die vorgeburtliche Beratung. Etwas mehr als ein Prozent der Neugeborenen (einschließlich der Hausgeburten) sagen der Welt nicht in Kliniken guten Tag. 6000 Babys kommen jährlich in Geburtshäusern zur Welt, ein bisschen mehr als die Hälfte der außerklinischen Geburten. Es ist eine zwar steigende, aber doch sehr geringe Zahl von Eltern, die sich für eine Geburt in einem dieser Häuser entscheidet.

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