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Geburt zu Hause: Hausgeburten sind seit den 80er Jahren wieder im Kommen II

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Hausgeburten  

Hausgeburten - Luzias erster Blick…

19.11.2008, 14:29 Uhr | Robert Scholz

Risikoschwangerschaften

Schwangerschaftsverläufe, die ein erhöhtes Risiko nahe legen, sollten nicht auf eine Hausgeburt hinauslaufen. Die Gründe für solche Verläufe sind vielfältig, etwa weil die Schwangere an Diabetes oder Bluthochdruck leidet oder eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt. Auch wenn Komplikationen bei der Geburt, beispielsweise wegen einer Beckenendlage, zu erwarten sind, wird von einer Hausgeburt abgeraten. Hausgeburten beginnen organisatorisch also schon weit vor dem errechneten Geburtstermin. Der intensive Kontakt zur entbindenden Hebamme im Vorfeld, ihre technische Ausrüstung und ihre Erfahrung sind entscheidend.

Vorraussetzungen: Sicherheit und Vertrauen

Luzias Eltern müssen Vertrauen aufbauen und sich sicher sein, auf die Klinik verzichten zu können. Mehrere Studien belegen, dass es keine erhöhten Risiken während einer Hausgeburt gibt, bei normal verlaufenden Schwangerschaften. Das British Medical Journal stellt mehrere Studien ins Netz, die vergleichbare Risiken von Haus- und Klinikgeburten konstatieren. Mehr noch, die Zahlen legen nahe, dass die Notwendigkeit von medizinischen Eingriffen bei Hausgeburten unter denen in Kliniken liegen. Die Kaiserschnittraten etwa liegen vier- bis fünfmal unter denen im Krankenhaus.

Der Tag X

Luzias Geburt im Bett der Eltern wird generell im 1:1-Prinzip von der Hebamme vorgenommen. Die Mutter sollte realistisch einschätzen können, ob sie eine Geburt ohne Schmerzmittel durchhalten kann. Der Raum muss gut beheizt sein und eine Checkliste von vorbereitenden Maßnahmen und in der Nähe des Bettes zu erreichenden Utensilien sollte abgearbeitet sein (http://gin.uibk.ac.at/thema/hausgeburt/hausgeburt.html).

Kontakt zur Hebamme geht über die Geburt hinaus

Bis zum Wochenbett bleibt der Kontakt zwischen Mutter und Hebamme erhalten und somit eine bis dahin entstandene enge Vertrauensbasis, die in Kliniken in dieser Intensität nur schwer herzustellen ist. Bezahlt werden die Hausgeburten durch die Krankenkassen in voller Höhe, lediglich die Rufbereitschaften sind privat zu zahlen.

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