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Hausgeburten - Luzias erster Blick…

19.11.2008, 14:19 Uhr

…ins eigene Heim. Hausgeburten machen einen ähnlich kleinen Anteil an den Gesamtgeburten in Deutschland aus, wie die Niederkunft in Geburtshäusern. Sie werden regional sehr unterschiedlich bevorzugt und verzeichnen statistisch eine kleine Wiedergeburt.

Renaissance der Hausgeburt

Es ist zwar ein Modell vergangener Epochen, doch seit den 80er Jahren erfreut es sich wieder größerer Beliebtheit. Noch in den 50er Jahren waren Hausgeburten ein viel genutzter Standard. Heute sind vor allem Eltern auf der Suche nach alternativen Geburtsmethoden, auch auf der Suche nach dem individuellen Geburtsort. Ein gestiegenes Bewusstsein gegenüber klinischen Risiken, hat ebenfalls zu einer Wiederentdeckung der Hausgeburt geführt.

Gründliche Vorbereitung

Hausgeburten verlangen, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt, eine intensivere Risikoabwägung und Vorbereitung als die anderen Möglichkeiten der Geburt. Das nächste Krankenhaus sollte nach Empfehlung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nicht weiter als 20 Autominuten entfernt vom Wohnort liegen und mit den üblichen Notversorgungseinrichtungen ausgestattet sein. Außerdem sollten dort die diagnostischen Daten und die wichtigsten Eckpunkte der medizinischen Vorgeschichte der Schwangeren bereits vorliegen. Dies ist umso wichtiger, als dass die Wahl der eigenen vier Wände als Geburtsort meist in Flächenländern mit weitgehend ländlicher Struktur getroffen wird. Eine intensivere Schwangerenvorsorge muss in die Planung dieses spezifischen Geburtsortes mit einbezogen werden. Der Facharzt hat hier eine größere prophylaktische Bedeutung, die geburtsvorbereitenden Maßnahmen ein stärkeres Gewicht.

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