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Wie läuft ein Anfechtungsverfahren ab?

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Kuckuckskinder  

Wie läuft ein Anfechtungsverfahren ab?

25.05.2009, 13:25 Uhr | Jenni Zwick

Will ein Mann die Vaterschaft anfechten, so muss er das innerhalb von zwei Jahren nach den ersten Zweifeln tun. Durch diese Regelung soll verhindert werden, dass eine mögliche Anfechtung als Druckmittel gegen Frau oder Kind genutzt wird. Der Vater muss gute Gründe für seine Zweifel nennen. Es genügt nicht, anzugeben, dass das Kind ihm nicht ähnlich sehe. Auch ein im Vorfeld heimlich durchgeführter Vaterschaftstest reicht als Begründung nicht aus. Wenn dem Gericht eine schlüssige Klageschrift vorliegt und es zu einem Verfahren kommt, ordnet es einen offiziellen Vaterschaftstest an, für den ein Sachverständiger beauftragt wird. Die Kosten für den Test muss am Ende die Partei tragen, der die Kosten des Verfahrens auferlegt werden. Zuständig für solch eine "Vaterschaftsanfechtungsklage" ist das Familiengericht des jeweiligen Amtsgerichts.

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