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"Fluffy"-Bälle hochgefährlich

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Brandgefahr  

Warnung vor "Fluffy"-Bällen

11.09.2009, 15:35 Uhr | rev; iri, dpa

Vor sogenannten "Fluffy"-Bällen, einem derzeit bei Kindern sehr beliebten Spielzeug, hat die nordrhein-westfälische Landesregierung gewarnt. Die weichen, beim Rollen leuchtenden Kunststoff-Bälle seien - etwa durch Kerzen - leicht entflammbar. "Ich kann von dem Kauf dieses Spielgeräts nur eindringlich abraten - es ist leider im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich und setzt die Kinder einer überaus großen Gefahr aus", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). "Bei dem Spielzeug liegt ein extremer 100-prozentiger Konstruktionsfehler vor."

"Fluffys" enthalten gefährliche Schadstoffe

Erst im August 2009 warnte das Hamburger Umweltinstitut e.V. vor dem Kauf von Silikonprodukten - und zwar am Beispiel des "Fluffy"-Balls. Dabei wurde nicht nur die leichte Entflammbarkeit des Spielzeugs aufgeführt, sondern auch auf verschiedene gefährliche Schadstoffe hingewiesen: Die im Ball enthaltenen Organohalogene, Benzolderivate und Siloxane sind krebserzeugend, haben hormonähnliche Auswirkungen und besitzen eine hohe ökologische Relevanz. Pro Kilogramm des Produktes entweichen bis zu zehn Gramm an gesundheitsgefährdenden Substanzen, hierbei vor allem aliphatische Kohlenwasserstoffe sowie Xylol und Benzol. Zudem besteht ein Strangulationsrisiko durch die lange, elastische Kortel, an der der Ball befestigt ist.

Gegen Importeure vorgehen

In anderen Ländern wurde bereits reagiert: So besteht in Spanien und der Schweiß schon seit 2006 ein Importverbot des Produkts. Griechenland hat den schädlichen Spielball im März 2009 vom Markt genommen. Nun scheint man in Deutschland nachziehen zu wollen: Laumann kündigte an, gegen die Importeure des aus China gelieferten Spielballes vorzugehen. "Wir werden mit den Mitteln der Marktüberwachung dafür sorgen, dass dieser Ball bundesweit aus den Regalen schnellstens verschwindet", sagte Laumann

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