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Baby-Stress bei Müttern: Keine freie Minute mehr?

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Baby: Stress der Mütter  

Keine freie Minute mehr?

12.11.2009, 12:23 Uhr | nak, t-online.de

Baby-Stress bei Müttern: Keine freie Minute mehr?. Weinendes und schreiendes Baby.

Babys brauchen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Das stresst oft die Mütter. (Bild: Imago)

Die Geburt des ersten Babys ist ein großer Einschnitt im Leben der Eltern. Der kleine Erdenbürger braucht rund um die Uhr Betreuung. Der Säugling will alle paar Stunden gestillt oder gefüttert werden und die Windeln sind meist noch schneller voll. Ein Spaziergang an der frischen Luft gehört ebenso zum neuen Tagesablauf, wie die intensive Beschäftigung mit dem wachen Kind. Ist der Tag dann endlich geschafft, hatten die Mütter noch keine freie Minute. Besonders schlimm, wenn dann auch nachts keine Erholung zu erwarten ist. Gerade wenn der Spross seine Schlafenszeiten partout nicht denen der Eltern angleichen will.

Müttern Freiraum schaffen

Eine Weile kann das zwar auch gut gehen, doch irgendwann kommt bei vielen Müttern der Zeitpunkt, an dem sie sich ein paar Stunden für sich wünschen. Endlich mal wieder mit der Freundin ins Kino oder zum Sport gehen, oder auch durchaus bescheidenere Wünsche äußern die gestressten Mütter. So können manche schon beim Einkaufen im Discounter abschalten: "Ich fand es anfangs klasse, einfach in Ruhe meine Einkäufe zu erledigen", so eine Mutter aus Heidelberg, die nach Feierabend des Ehemannes gerne die notwendigen Besorgungen macht.

Gewissensbisse

Gleichzeitig schleicht sich ein schlechtes Gewissen ein, wenn die Mutter das Kind alleine beim Vater oder den Großeltern lässt. "Man hat das Gefühl unabkömmlich zu sein, weil niemand das Baby so gut kennt wie man selbst", beschreiben Mütter ihre Ängste. Doch auch der Vater kann durchaus in der Lage sein, dem Baby die Windeln zu wechseln oder es zu Bett zu bringen. Sogar das Füttern des Säuglings kann der Papa übernehmen, wenn es sich um Flaschennahrung oder um abgepumpte Muttermilch handelt.

Trennungsängste werden überwunden

Um Abstand vom Alltag zu bekommen und wieder neue Energie zu tanken ist eine kurze Auszeit wichtig. Frauen, die sich Zeit für die eigenen Bedürfnisse nehmen, sind bei der Kinderbetreuung nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Das tut dem Baby gut. Das Kind lernt außerdem mit der Zeit, seine Trennungsängste zu überwinden, so der Kinderarzt und Autor Remo H. Largo in seinem Buch "Babyjahre". Sogar ängstliche und anhängliche Babys und Kleinkinder können von einer anderen Person wie Tagesmutter, Freundin oder Babysitter betreut werden.

Gegenseitiges Vertrauen aufbauen

Wichtig ist dabei ein langsames Kennenlernen der Betreuungsperson. So kann sich die Mutter anfangs ins Schlafzimmer zurückziehen. Später kann das Kind mit dem Babysitter einen kurzen Spaziergang unternehmen. Dadurch wird gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Ist der richtige Zeitpunkt gekommen, fällt es Kind und Mutter leichter, mit der kurzen Trennung umzugehen. Nach einem Kinobesuch mit der Freundin fällt es dann auch wieder leichter, nachts das muntere Baby zum Schlafen zu bewegen.


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