Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Baby >

Babyklappen sorgen für heftige Diskussionen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ethikrat  

Diskussion um Babyklappen

26.11.2009, 15:00 Uhr | mmh, dpa, dapd, t-online.de

Babyklappen sorgen für heftige Diskussionen. Frau legt Baby-Puppe in die Babyklappe.

Der Deutsche Ethikrat hat sich für die Abschaffung von Babyklappen ausgesprochen. (Bild: AP)

Babyklappen geben Müttern in Notlagen die Möglichkeit ein Baby anonym abzugeben, wenn sie nicht selbst für das Kind sorgen können oder wollen. Die Zahl der Kinder, die in so genannten Babyklappen abgegeben wurden oder anonym in Krankenhäusern zurückgelassen wurden ist nicht bekannt. Es gibt keine offizielle Statistik. Doch eigentlich bewegen sich diese Hilfen rechtlich auf dünnem Eis. Das Risiko gehen die Betreiber ein, um zu vermeiden, dass Babys in Containern oder auf Parkplätzen ausgesetzt werden. Der Ethikrat hat jetzt die Abschaffung der Babyklappen gefordert, dieser Vorstoß wurde heftig kritisiert.

Babyklappe: Pro und Contra

"Ethikrat hält Babyklappen für 'rechtswidrig'". Eine Meldung, die in der Elternredaktion von www.t-online.de für heftige Diskussion gesorgt hat. Immer wieder lesen wir die schockierenden Nachrichten: Tote Babys im Gefrierfach, Findelkind aus Müll-Container gerettet, vernachlässigtes Kind in Wohnung verhungert. Sind Babyklappen nicht ein Segen für Mütter und Kinder in Notlagen? Nimmt der Ethikrat nicht auch diese Nachrichten wahr? Steht nicht das Kindeswohl und das Recht auf Unversehrtheit im Vordergrund vor Bedenken um das Recht des Kindes, seine Identität zu erfahren? Ist es nicht weltfremd, die Notwendigkeit solcher Einrichtungen zu leugnen? Immerhin ist dies der letzte Ausweg, ein Strohhalm, den auch Menschen ergreifen, die vielleicht nicht in der Lage sind, sich über andere Hilfsmöglichkeiten zu informieren. Diese Angebote nutzen Menschen, für die die gerade die Anonymität so wichtig sein kann. Das Argument, es sei nicht zu beweisen, ob die anonyme Geburt oder Babyklappen auch nur ein einziges Baby gerettet hätte, lässt sich weder belegen noch entkräften. man weiß es einfach nicht, aber man weiß, dass das Angebot genutzt wird. Ein Angebot, von dem Gegner sagen, es wecke bei manchen Müttern überhaupt erst die Nachfrage, ihr Baby weg zu geben. Sicherlich übergibt keine Mutter leichtfertig und spontan ihr Baby einer Babyklappe, außerdem kann sie es noch acht Wochen lang wieder zurück holen. Es ist ein Strohhalm, der vielleicht 500 Babys das Leben gerettet hat und ihnen eine Zukunft gibt.

Hohe Dunkelziffer

Es gibt keine offizielle Statistik, man schätzt, dass etwa 500 "Findelkinder" in Babyklappen abgegeben oder anonym in Krankenhäusern zurückgelassen wurden. Die Dunkelziffer liegt wohl weit höher. Das sind mindestens 250 Kinder und Mütter, denen in einer Notlage ein Ausweg geboten wurde. Zum Hintergrund: Der Deutsche Ethikrat rief in einer Stellungnahme alle politisch Verantwortlichen auf, sowohl die Babyklappen als auch die Angebote zur anonymen Geburt aufzugeben. Diese könnten nicht verhindern, dass Säuglinge ausgesetzt oder getötet werden, erklärte das Gremium am Donnerstag in Berlin. Darüber hinaus solle das systematische Angebot von anonym durchgeführten Geburten aufgegeben werden. Ausgenommen bleiben sollen davon nur medizinische Notfälle. Zeitgleich müssten aber die öffentlichen Informationen über bestehende legale Hilfsangebote verstärkt werden. Auch sei dafür zu sorgen, dass die legalen Hilfsangebote für Schwangere und Mütter in Not - wie etwa die vertrauliche Vermittlung einer Mutter-Kind-Einrichtung oder einer Pflegestelle fürs Kind - zu jeder Tag- und Nachtzeit zu erreichen seien. Dazu müssten zum Beispiel Fachkräfte per Telefon und Internet 24 Stunden am Tag für Beratungen bereit stehen. Auch müsse bekannt gemacht werden, dass die Hilfen in Not- und Konfliktsituationen vertraulich wahrgenommen werden können.

Neue Formen geprüft

Das Bundesfamilienministerium prüft derzeit die Möglichkeiten einer "vertraulichen Geburt" für Schwangere in einer Notlage. Das Modell könnte unter Umständen die vom Ethikrat kritisierten Babyklappen ersetzen oder ergänzen. Nach Aussage eines Ministeriumssprechers vom Freitag wird derzeit aber nicht an einer neuen gesetzlichen Regelung gearbeitet. Zunächst wolle man exakte Daten über die Nutzung von Babyklappen sammeln. CDU/CSU-Fraktionsvize Ingrid Fischbach und die familienpolitische Sprecherin der Fraktion, Dorothee Bär (CSU), sagten hingegen, in der Union werde das Modell der "vertraulichen Geburt" klar favorisiert. Dabei können Schwangere in Not ihr Kind unter ärztlicher Begleitung auf die Welt bringen und in die Obhut einer Einrichtung geben, erläuterte Bär. Die Daten der Mutter könnten bei einer nicht- staatlichen Beratungsstelle hinterlassen werden. Dem Standesamt würden sie erst nach Ablauf einer angemessenen Frist bekanntgegeben. Beide Politikerinnen kündigten einen Gesetzesvorstoß der Union an.

Kritik von vielen Seiten

Heftige Kritik kam nicht nur aus unserer Redaktion. Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Margot Käßmann, hat die vom Ethikrat geforderte Abschaffung von Babyklappen scharf kritisiert. Der Deutsche Ethikrat gehe von fragwürdigen und ungesicherten Annahmen aus, sagte die Bischöfin der Landeskirche Hannover, die als einzige Kirche selber eine Babyklappe betreibt. Diese sei Teil eines umfassenden Netzwerks der Kirche, das in den vergangenen Jahren Dutzenden schwangeren Frauen in Not geholfen habe. Würden Babyklappen und die Möglichkeit der anonymen Geburt abgeschafft, bliebe ein Kreis nicht erreichbarer Hilfebedürftiger zurück, sagte Käßmann. Der Ethikrat hatte erklärt, Babyklappen seien ethisch und rechtlich problematisch, da sie das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft verletzten. Außerdem erreiche das Angebot kaum Frauen, bei denen die Gefahr bestehe, dass sie ihr Neugeborenes töteten oder aussetzten. Für diese Annahme gebe es keinerlei Belege, sagte Käßmann. Ebenso sei die Behauptung des Ethikrates äußerst zweifelhaft, Schwangere würden legale Hilfe besser nutzen, wenn sie darüber besser informiert werden und die Zusammenarbeit zwischen freien Trägern und öffentlichen Angeboten verbessert werde. Die Bischöfin kündigte ein Festhalten an dem Hilfsangebot der Kirche an. "Das Babykörbchen des Projekts Mirjam, dessen Initiatorin und Schirmherrin ich seit 2001 bin, ist die ultima ratio in einem Netzwerk verschiedener Hilfen." Zu dessen Gelingen habe auch ein 24-Stunden-Notruf beigetragen, der eine anonyme Beratung sicherstelle. Im Gegensatz zum Ethikrat will auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) an Angeboten einer betreuten anonymen Geburt festhalten. "Sie helfen, das Leben von Kindern zu retten, bieten Frauen einen sicheren Rahmen und einen geschützten Raum für die Entbindung und tragen in vielen Fällen dazu bei, dass die Mütter sich nach der Geburt für ein Leben mit ihrem Kind entscheiden", hieß es am Donnerstag in einer Erklärung von ZdK-Präsident Alois Glück. Auf diese Möglichkeiten könne das ZdK um der Frauen und der Kinder willen nicht verzichten.

Enttäuschung und Empörung

Die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V., Claudia Kaminski, zeigte sich enttäuscht von der Stellungnahme des Ethikrates. Natürlich sei es besser, wenn ein Mensch über seine Herkunft Bescheid weiß. Außer Frage stehe auch, dass jede anonyme Geburt das Recht von Menschen, Kenntnis über ihre Abstammung zu erlangen, verletze. "Wer jedoch glaubt, deshalb Babyklappen und andere Angebote der Anonymen Geburt schließen zu müssen, macht das Bessere zum Feind des Guten und schüttet das Kind mit dem Bade aus", sagte Kaminski. Kritik kam auch von örtlichen Institutionen wie dem Hamburger Projekt Findelbaby und der Pforzheimer Beratungsstelle "Aus-WEG?!" des Vereins "Hilfe zum Leben". "Verzweifelte Schwangere lassen sich nur helfen, wenn sie darauf vertrauen können, unbekannt zu bleiben", sagte in Hamburg Leila Moysich vom Verein SterniPark. Das Projekt Findelbaby hatte im Jahr 2000 Babyklappen eröffnet - als eine der ersten Anlaufstellen dieser Art in Deutschland. Das Projekt werde seine Arbeit fortsetzen, heißt es in einer Mitteilung. Seit der Eröffnung der Babyklappen in der Hansestadt habe es keine Kindesaussetzungen mehr gegeben. Die Deutsche Kinderhilfe in Berlin bezeichnete die Äußerungen des Ethikrates als Sieg der juristischen Bedenkenträger. "In Verkennung der Tatsache, dass Babyklappen seit Jahren Kinderleben retten, wurde heute vom Ethikrat ein ganz wichtiger, wenn auch kleiner, Baustein im Kampf gegen Kindstötungen in Deutschland in Misskredit gebracht", heißt es in einer Erklärung.

Hintergrund: Babyklappe und anonyme Geburt

Die anonyme Kindesabgabe ist seit 1999 möglich, anonym im Krankenhaus oder in einer Babyklappe. Nach Einschätzung der stellvertretenden Ratsvorsitzenden Christiane Woopen gibt es bundesweit rund 80 Babyklappen und 130 Angebote zur anonymen Geburtenbetreuung, mehr als 500 Neugeborene seien so zu Findelkindern geworden. Nach Auffassung von Woopen ist diese Praxis aber "rechtswidrig". Ein Rückgang der Kindstötungen durch derartige Angebote sei zudem weder in Deutschland noch in Frankreich erwiesen. Stattdessen sprach sich der Rat in seiner Stellungnahme dafür aus, Schwangere und Mütter in Notlagen besser über die bestehenden legalen Hilfsangebote zu informieren und mehr Vertrauen zu schaffen. Geeignete Maßnahmen hierfür seien die Einrichtung einer kostenfreien 24-Stunden-Hotline für betroffene Frauen und die Vermittlung in spezielle Mutter-Kind-Heime. Außerdem müssten Adoptionen stärker gesellschaftlich akzeptiert werden, damit Kinder in stabilen Familien aufwachsen können.

Anonyme Geburt zwischen Recht und Not

Mütter in einer Notlage können in Deutschland ihre Neugeborenen anonym im Krankenhaus oder in einer Babyklappe abgeben. Es gibt dazu keine offizielle Statistik. Die Bundesregierung geht bisher von 143 abgegebenen Kindern in Babyklappen und 88 anonym in Krankenhäusern zurückgelassenen Säuglingen aus. Die wirkliche Zahl dürfte aber deutlich höher liegen, denn einige Bundesländer machten keine Angaben zu anonymen Geburten, und auch die Angaben der Babyklappen sind lückenhaft. Nach dem Personenstandsgesetz ist jeder verpflichtet, eine Geburt dem Standesamt mitzuteilen, wenn er an einer Entbindung beteiligt war oder davon weiß. Wer Frauen bei einer anonymen Geburt unterstützt oder eine Babyklappe betreibt, handelt demnach rechtswidrig. Zudem verletzten anonyme Geburten das Grundrecht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung.

Beispielhafte Projekte

Das "Moses-Projekt" der katholischen Schwangerenberatung Donum Vitae im bayerischen Amberg war die erste Möglichkeit zur anonymen Geburt in der Bundesrepublik. Nach eingehender Beratung wird der Säugling dort und in vergleichbaren Nachfolgeprojekten ohne Namensnennung der Mutter aber persönlich von Arm zu Arm übergeben. Gegenwärtig bieten etwa 130 deutsche Kliniken Frauen eine anonyme Entbindung mit ärztlicher Versorgung an. Nach den Erfahrungen der Krankenhäuser nennen viele von den eigentlich zu einer anonymen Geburt gekommenen Frauen nach der Entbindung freiwillig ihren Namen, schätzungsweise nur fünf bis zehn Prozent bleiben anonym. Das Projekt SterniPark in Hamburg richtete im Jahr 2000 die erste deutsche Babyklappe ein. Heute gibt es bundesweit rund 80 dieser auch Babyfenster, Babykorb oder Babynest genannten Einrichtungen in mehr als 50 Städten. Ein dort abgelegtes Kind wird zunächst medizinisch versorgt und kommt dann in eine Kurzzeit-Pflegefamilie. Bis es nach acht Wochen zur Adoption freigegeben wird, kann die Mutter den Säugling zurückfordern. Nach Angaben von Betreibern entscheidet sich innerhalb dieser Frist etwa die Hälfte der Mütter dazu, das Kind doch zu behalten.

Emotionen steht gegen Recht

Mit Blick auf die moralisch aufgeladene Debatte sprach der Ratsvorsitzende Edzard Schmidt-Jortzig von einer "Entscheidung, die viel Herzblut enthält". Angestrebt worden sei ein ausgleichendes Modell zwischen dem Recht der Mütter auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie dem Anspruch der Kinder auf Identität und Kenntnis ihrer Herkunft. Trotzdem wurden offenbar nicht alle Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Gremiums ausgeräumt. So forderte eine Minderheit, die bisherige Regelung zur anonymen Kindesabgabe aus Mangel an Alternativen als "vertretbaren Ausweg" aufrechtzuerhalten. Dem widersprach Ratsmitglied Ulrike Riedel: "Offenbar schaffen diese Angebote eine Nachfrage, die es vorher nicht gegeben hat." Ferner schlug der Ethikrat vor, künftig per Gesetz eine vertrauliche Kindesabgabe mit vorübergehend anonymer Meldung zu ermöglichen. Spätestens nach einem Jahr müssten die Kinder jedoch zumindest unter dem Namen der Mutter gemeldet werden, damit ihre Rechte und die der Väter "möglichst wenig beeinträchtigt werden". Dem 26-köpfigen Ethikrat gehören größtenteils Wissenschaftler und Juristen an. Sie verfolgen im Auftrag von Bundestag oder Bundesregierung gesellschaftliche, rechtliche und naturwissenschaftliche Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft.

SPD und Grüne wollen Babyklappen beibehalten

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", die Empfehlung des Ethikrates sei "rigoros und lebensfern". "Jedes Kind, das durch eine Babyklappe gerettet oder vor Schaden bewahrt wird, ist ein Argument gegen die Entscheidung des Ethikrates." Ähnlich äußerte sich in der Zeitung auch die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Renate Künast: "Das Recht des Kindes auf sein Leben steht über allem anderen." Deshalb sei sie gegen die Abschaffung der Babyklappen. Als "ein Stück lebensfremd" kritisierte Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) die aktuelle Debatte. "Babyklappen retten Leben", betonte sie. Jedes einzelne kleine Menschenleben rechtfertige dieses Angebot als letzten Ausweg. "Wenn verzweifelte Mütter und Väter in schwersten Konfliktlagen trotz zahlreicher Beratungs- und Hilfsangebote keinen anderen Ausweg finden, müssen wir auch in Zukunft an einem solchen Angebot festhalten."

Ein Kompromiss muss her

Die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) lehnt zumindest eine sofortige Schließung ab. "Wenn auch nur ein einziges Kinderleben durch eine Babyklappe gerettet wird, dann müssen alle Bedenken zurückstehen", sagte sie dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Es müsse ein Weg gefunden werden, der die Bedenken des Ethikrates und das elementare Lebensrecht eines jeden Kindes verbinde.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal