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Taufe  

Willkommen im Leben

11.02.2014, 10:41 Uhr | Simone Blaß, t-online.de

Taufe: Willkommen im Leben. Ob traditionelle Taufe oder Geburtsfest, an diesem Tag dreht sich alles um die Kleinen. (Foto: Imago)

Ob traditionelle Taufe oder Geburtsfest, an diesem Tag dreht sich alles um die Kleinen. (Foto: Imago)

Rund 400.000 Kinder werden jährlich in Deutschland getauft. Die Zahlen sind allerdings rückläufig, immer mehr Eltern entscheiden sich gegen die traditionelle Taufe und für ein individuelles, von der Kirche unabhängiges Geburtsfest, mit dem sie das Neugeborene im Familien- und Freundeskreis begrüßen. Ob man sein Kind taufen lässt oder nicht, ist eine Entscheidung, die Eltern ganz für sich treffen müssen und bei der sie sich nicht durch die Erwartungen anderer unter Druck setzen lassen sollten.

Zu Zeiten, als die Kindersterblichkeit noch sehr hoch war, war es eine Selbstverständlichkeit, seinen Säugling so schnell wie möglich taufen zu lassen. Schließlich ging es im Notfall um den Schutz Gottes und den Eintritt ins Paradies. Heutzutage stehen erfreulicherweise andere Aspekte im Vordergrund. Gefeiert wird nicht nur die Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft und die Namensgebung, sondern vor allem auch der Beginn eines neuen Lebens. Die Dankbarkeit, die Eltern empfinden, soll durch das Fest, bei dem normalerweise nur die engste Familie zusammenkommt, ihren Ausdruck bekommen. Und dazu ist ein kirchliches Ritual nicht zwingend notwendig.

Viele Gemeinden zeigen sich inzwischen offen für Neues

Entscheidet man sich für eine traditionelle Taufe, dann wählt man vorher die Paten aus, die möglichst ebenfalls der gleichen christlichen Gemeinschaft angehören sollten und die die Eltern bei der religiösen Erziehung unterstützen möchten. Im optimalen Fall führt man mit ihnen gemeinsam im Vorfeld der Taufe ein Taufgespräch mit dem zuständigen Pfarrer, in dem es nicht nur darum geht, wie die Beteiligten zum Glauben stehen und wie sie sich ihr zukünftiges Amt vorstellen, sondern auch darum, wie der Gottesdienst gestaltet werden soll. Die meisten Gemeinden sind inzwischen sehr offen für neue Ideen und eine ganz persönliche Gestaltung der Taufe. Besonders schön und fröhlich ist es, wenn Geschwister- und andere Kinder in die Zeremonie mit einbezogen werden, zum Beispiel, indem sie gemeinsam den Taufstein mit Blumen schmücken, ihre persönlichen Wünsche für das Kleine vortragen oder ihre eigenen Taufkerzen an der des Täuflings entzünden. Das macht den Gottesdienst noch lebendiger.

Symbole spielen immer eine wichtige Rolle

Es gibt ein paar Dinge, die Teil der Taufe sind und die oft auch bei einem Geburtsfest integriert werden. Dazu gehört das weiße Gewand, das die Würde und vor allem auch die Reinheit des Täuflings ausdrücken soll, die Kerze, die den Weg aus der Dunkelheit symbolisiert, das Wasser, als Symbol des Lebens und des Neubeginns sowie ein Spruch, der das Kind auf seinem Lebensweg begleiten soll. Eine wichtige Rolle spielt auch die Musik. Das Angebot an passenden Liedern ist groß und es gibt einige, die sich sowohl für einen Gottesdienst als auch für ein Geburtsfest eignen, weil sie allgemeiner gehalten sind und das Begrüßen des Babys sowie die Dankbarkeit und Freude über das Kind in den Mittelpunkt stellen. Werden Lieder gewählt, deren Melodien einen hohen Bekanntheitsgrad haben, dann macht den Gästen das Mitsingen auch gleich viel mehr Spaß.

Willkommensrituale

Die Alternative zur kirchlichen Taufe, das so genannte Geburtsfest, kann man noch individueller gestalten. Hier werden neben der Familie normalerweise die Freunde und vor allem möglichst viele Kinder eingeladen. Der Tag gehört auch hier dem Neugeborenen. Manche pflanzen ein Bäumchen für das Kind, andere malen gemeinsam ein großes Bild oder gestalten ein Buch der guten Wünsche. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Wer zwar keine Taufe möchte, auf den Segen eines Pfarrers aber nicht verzichten will, der kann diesen bitten, während des Geburtsfestes eine Segnung für das Kind auszusprechen. Das beruhigt oft auch den einen oder anderen Verwandten, dem es Sorge bereitet, dass das Baby nicht getauft wird. Übrigens kann man auch im Rahmen eines Geburtsfestes Paten bestimmen. Das Patenamt ist nämlich eine rein moralische Verpflichtung und damit absolut freiwillig.

Früh genug mit der Planung beginnen

In welchem Alter ein Kind getauft wird, ist eine individuelle Entscheidung. Meistens aber wählen Familien einen Zeitpunkt innerhalb des ersten Jahres. Sowohl die Taufe als auch das Geburtsfest benötigen einige Vorbereitung. Zunächst einmal sollte man sich überlegen, wo man das Fest feiert. Ein Lokal bietet den Luxus, nicht selbst die Gäste versorgen zu müssen, das Gemeindehaus den Vorteil, dass genug Platz für alle ist und im eigenen Zuhause hat der Star des Tages seine gewohnte Umgebung und kann zu einem Schläfchen problemlos hingelegt werden. Der Ort ist sicher auch abhängig davon, wie viele Gäste eingeladen werden und ob man zum Beispiel selbst über einen Garten verfügt, in dem man feiern könnte.  Ein Partyservice, der sich zuhause um alles kümmert, ist für manche eine gute Zwischenlösung. Das ist nicht so teuer wie ein Restaurantbesuch und bietet den Eltern trotzdem die Möglichkeit, sich auch während des Festes entspannt dem Gespräch mit anderen zu widmen. Oder man teilt sich die Arbeit und jeder bringt eine Kleinigkeit für ein Buffet mit. Aber auch das will organisiert sein und sollte im Vorfeld genau festgelegt werden. Hinzu kommt die Planung der Dekoration, vielleicht auch der Blumen für die Kirche, die Festlegung des Ablaufs, sowie der Texte und Lieder, das Vorbereiten eines Liedblattes und eventuell auch das Gestalten der Taufkerze. Wobei dieses Amt gerne den Paten überlassen wird.

Das Taufgeschenk

Wenn ein Kind im Rahmen eines Festes willkommen geheißen wird, dann ist es der Brauch, dass es ein Geschenk bekommt. Typische Geschenke zu einem solchen Anlass sind Besteck und Geschirr, Namensketten, Sparverträge und Kinderbibeln. Wer es etwas ausgefallener möchte, schenkt dem Kind einen Schutzengel in origineller Form, einen eigenen Stern oder ein ausführliches Geburtshoroskop - auch hier sind den Ideen keine Grenzen gesetzt.

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