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Schlafverhalten von Eltern und Baby

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Baby schreit, Papa schläft weiter: Schlafverhalten von Eltern und Kind

16.06.2010, 15:08 Uhr | TOMY Baby-Studie, t-online.de

Schlafverhalten von Eltern und Baby. Frau liegt wach im Bett, während ihr Partner schläft.

Wenn das Baby schreit, steht in den meisten Fällen die Mutter auf - nicht der Vater. (Bild: imago) (Quelle: imago)

In einer repräsentativen bundesweiten Umfrage hat der Spielwarenhersteller TOMY in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS), 500 weibliche Passanten mit Kindern im Alter von Null bis 24 Monaten befragt. Thema der Studie war das "Schlafverhalten von Müttern und ihren Babys". Dabei stellte sich für viele Eltern störungsfreier Schlaf als Sorge Nummer eins heraus.

Unsicherheit bei vielen Müttern

Konnte man vor der Geburt des Kindes noch nach Herzenslust aus- und vor allem durchschlafen, so werden die Nächte mit dem Baby kürzer. Da kommt es manchmal auf jede Minute Schlaf an. Die TOMY-Umfrage ergab: 40 Prozent der Befragten sind sich unsicher, wie lange sie ihr Kind in der Nacht schreien lassen können, bevor sie aufstehen. Weiterhin wünschen sich 63 Prozent eine störungsfreie Nacht und sorgen sich darum, dass ihr Baby durchschläft. Im Gegensatz dazu sorgen sich lediglich zwölf Prozent um die Einhaltung der Still- beziehungsweise Fläschchenzeiten und nur fünf Prozent um die Zimmertemperatur im Kinderzimmer.

Deutsche Männer sind "Liegenbleiber"

Die Studie zeigt auch: Männer können Babygeschrei dreimal länger ignorieren. Deutsche Mütter stehen im Durchschnitt nach 4,8 Minuten auf, um nach dem Baby zu sehen. Ihre Partner sind diesbezüglich entspannter und haben ein besseres Durchhaltevermögen. Laut Angaben der Befragten steht die bessere Hälfte im Durchschnitt erst nach 12,7 Minuten auf, um nach dem Kind zu sehen. Frauen sehen diesen Sachverhalt jedoch weniger entspannt: 52 Prozent der Befragten geben an, öfter mit dem Partner über das Thema zu diskutieren. Kein Wunder, aus Sicht der Mütter: Ergeben doch die Zahlen, dass diese im Durchschnitt pro Nacht rund eine Stunde weniger Schlaf bekommen als vor der Geburt ihres Kindes. Aufsummiert auf ein ganzes Jahr ergibt das 56 Nächte weniger, also mehr als eine Nacht pro Woche. Ein Schlafdefizit, das man erst einmal aufholen muss.

Mütter sind keine Glucken mehr

Viele Mütter vertrauen auch auf Babys festen Schlaf - oder auf das gut funktionierende Babyfon: 47 Prozent aller Befragten würden die Nachbarn besuchen gehen, während ihr Baby schläft und mit einem Babyfon überwacht wird. 29 Prozent gehen in diesem Fall bis zum nahegelegenen Supermarkt. Die Ergebnisse zeigen: Mütter vergessen sich selbst nicht mehr. Deutsche Mütter wissen, dass ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlergehen auch wesentlich dem Wohlergehen ihres Kindes dienen. Die Zeit der übervorsichtigen Glucken ist vorbei, heute sind Mütter wieder entspannter mit ihrer Sorge und Fürsorge rund ums Baby.

Flunkern erlaubt

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Teilweise herrscht ein regelrechter Wettbewerb unter Eltern, welches Kind am besten schläft. Eltern sind natürlich sehr stolz auf ihren Nachwuchs und präsentieren gerne die außergewöhnlichen Fähigkeiten ihres Babys. Manchmal kann es dabei auch zu Übertreibungen und Flunkereien kommen – so wird das zumindest vermutet: Immerhin 61 Prozent der befragten Mütter glauben, dass andere Eltern es beim Thema Durchschlafverhalten mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

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