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Hautpflege bei Babys: Tipps vom Experten

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Hautpflege bei Babys  

Die richtige Pflege bei zarter Babyhaut

16.04.2016, 12:22 Uhr | iri; ots

Hautpflege bei Babys: Tipps vom Experten. Vater und Töchterchen haben Spaß beim Wickeln. (Quelle: imago)

Vater und Töchterchen haben Spaß beim Wickeln. (Quelle: imago)

Babyhaut ist drei- bis fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen. Das macht sie so zart und rosig - aber auch besonders empfindlich. Vor allem die Haut von Neugeborenen hat der Umwelt noch kaum etwas entgegenzusetzen. Sie benötigt daher schützende Pflege, die nicht reizt oder gar Allergien auslöst.

"In eine Pflegeserie für die ganz Kleinen gehört nur das, was die sensible Babyhaut wirklich braucht: eine kleine, aber feine Auswahl an Schutz- und Pflegestoffen", so Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA).

Synthetische Konservierungsstoffe, Paraffine, Farbstoffe, PEG-Emulgatoren (Emulgatoren, die die Haut durchlässiger für Wirkstoffe, aber auch für Gifte machen) und künstliche Duftstoffe gelten als potenzielle Allergieauslöser und haben in Pflegeprodukten für Babys nichts zu suchen.

Babyhaut vor Trockenheit schützen

Die Haut von Babys und Kleinkindern neigt zur Trockenheit, denn der schützende Fettfilm ist noch nicht vollständig entwickelt. Babypflegeprodukte sollten daher Feuchtigkeit binden, um die Haut geschmeidig zu halten und vor Rissen zu bewahren.

Dort, wo Reizungen schwer zu vermeiden sind, wie etwa in der Windelregion, muss die Haut beruhigt werden. Beim Reinigen des Babypos kann man beispielsweise ein Pflegeöl verwenden, um Reizungen vorzubeugen. Spezielle Windelcremes schützen die Haut vor dem Kontakt mit Urin und Stuhl - sind aber nicht nötig, solange keine Rötungen aufgetreten sind.

Pflanzenöl und Sheabutter für die Hautpflege

Darüber hinaus gilt es, Gesicht und Hände gegen ein zusätzliches Austrocknen durch Kälte, Sonne und Wind zu schützen. Hier haben sich pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl oder Sheabutter bewährt, die tief in die Haut eindringen und helfen, den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Sheabutter enthält darüber hinaus von Natur aus hautberuhigende und schützende Substanzen wie Allantoin, Karotin und Vitamin E.

Öle, die aus Paraffin bestehen, also aus Erdöl hergestellt sind, legen sich dagegen wie ein Film außen auf die Haut. Sie schließen die Feuchtigkeit in der Haut ein und lassen sie daher zunächst prall und glatt wirken. Doch das ist nur ein vermeintlicher Pflegeeffekt, denn die Feuchttigkeit dringt nicht in tiefere Hautschichten ein. Langfristig wird die Haut sogar spröde und trocken und muss immer häufiger nachgecremt werden. In der Liste der Inhaltsstoffe sollte Paraffin bei Babypflegeprodukten daher nicht zu finden sein.

Gute Pflege muss nicht teuer sein

"Babypflegeprodukte mit günstigen Eigenschaften müssen nicht teuer sein und sind auch in gut sortierten Supermärkten und Drogerien zu finden. Einige Serien wurden von uns getestet und tragen das DHA-Siegel", sagt Hackler.

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