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Babyfone im "Öko-Test" fallen durch

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Öko-Test  

Gefährliche Strahlung: Babyfone im Test

30.10.2009, 12:06 Uhr | rev, t-online.de

Babyfone im "Öko-Test" fallen durch. Baby liegt im Bett neben dem Babyfon.

Babyfone im "Öko-Test". (Bild: Imago)

"Seit 30 Jahren versprechen die kleinen elektronischen Helfer ein Stück mehr Unabhängigkeit" heißt es in der aktuellen Ausgabe von "Öko-Test" (November 2009). Die Rede ist von Babyfonen - jenen Geräten, die Eltern helfen sollen, Geräusche aus dem Kinderzimmer richtig zu interpretieren und das Klagen und Schreien des Kindes nicht zu überhören. In fast jeder Familie mit Babys und Kleinkindern vertraut man heutzutage auf Babyfone. "Öko-Test" hat 18 unterschiedliche Geräte getestet - mit erschreckendem Ergebnis: Ein Großteil der Babyfone produzieren so viel Elektrosmog, dass sie dem Kind schaden könnten. Doch glücklicherweise gibt es auch "sehr gute" Produkte.

Strahlung erhöht Krebsrisiko

Babyfone gehören fast zur Grundausstattung von Familien mit Babys oder Kleinkindern. Laut der "Gesellschaft für Konsumforschung" (GfK) wurden im letzten Jahr etwa 150.000 Babyfone in Deutschland verkauft. Dabei sind allerdings der Babyfachhandel und Discounter nicht miteinberechnet, weshalb man von einer noch deutlich höheren Zahl ausgehen muss. Es gibt die Geräte in unterschiedlichen Preisklassen von 20 bis 200 Euro und auch in komplett verschiedenen Varianten: Neben analogen Geräten gibt es auch noch Mobilfunkgeräte mit Babyfonfunktionen sowie sogenannte DECT-Babyfone (Digital Enhanced Cordless Telecommunications). Letztere sind in der Lage Störungen auszublenden, somit die Privatsphäre zu schützen und eine besonders große Reichweite zu garantieren. Doch DECT-Babyfone arbeiten auch dauerhaft mit gepulsten hochfrequenten Mikrowellen. Gepulste Strahlung kann sich gesundheitsgefährdend auswirken. Zum Beispiel erhöht sich das Krebsrisiko.

Unakzeptable Ergebnisse

"Öko-Test" hat nun Babyfone unterschiedlicher Varianten getestet. Wie sich dabei herausstellte, ist die Kritik an den DECT-Geräten absolut berechtigt: Beinahe die Hälfte der überprüften Produkte schnitt im Test mit "mangelhaft" oder sogar "ungenügend" ab. Daran ist vor allem die DECT-Technologie schuld, wie "Öko-Test" betont. Von häufigen Verpackungsangaben wie "Eco-Mode" oder "strahlungsarm" sei nur wenig zu spüren. Beispielsweise wurde beim Babyfon "Audioline Baby Care 5" noch in zwei Metern Abstand zum Sender eine elektromagnetische Strahlungsstärke von 2700 Mikrowatt pro Quadratmeter gemessen. Aus baubiologischer Sicht ist das unakzeptabel: Bereits bei einem Wert von 100 Mikrowatt pro Quadratmeter sind biologische Effekte zu erkennen.

Mit der Reichweite steigt die Strahlungsstärke

Auch bei anderen Produkten wie zum Beispiel dem schnurlosen DECT-Babyüberwachungsgerät "Modell Nanny" von Olympia oder dem "Avent DECT SCD 530/00" von Philips - mit 109,99 Euro das zweitteuerste der getesteten Geräte - ist die elektromagnetische Strahlung "stark erhöht". Produkte wie diese dürfen ohne weiteres als gesundheitsgefährdend angesehen werden. Das gilt ebenfalls für Mobilfunkgeräte mit Babyfonfunktionen: Die Produkte "Brennenstuhl PMR-Babyphone BRX 5000 mit Vox-Funktion" und "DNT Young 500" kommen zwar auf enorme Reichweiten, doch entsprechend hoch ist in diesen Fällen die Strahlungsstärke.

Analoge Alternativen

Allerdings gibt es auch Babyfone, auf die Eltern ohne größere Bedenken zurückgreifen können. Das betrifft vor allem die analogen Produkte der Anbieter Funny Handel, Hartig + Helling und Vinvanco, die größtenteils mit "sehr gut" im Test abschneiden konnten. Bei diesen Geräten ist laut "Öko-Test" ab einem Abstand von einem Meter so gut wie keine Strahlung mehr messbar. Prädikate wie "maximal Elektrosmog-reduziert" (Funny Handel) oder "nahezu frei von Elektrosmog" (Vivanco) seien in diesen Fällen tatsächlich angemessen.

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