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Geburt: Der erste Besuch bei frischgebackener Eltern

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Frischgebackene Eltern  

So verhalten Sie sich gegenüber jungen Familien richtig

26.05.2010, 11:58 Uhr | Jenni Zwick, t-online.de

Geburt: Der erste Besuch bei frischgebackener Eltern. Zwei Frauen freuen sich über ein Baby.

Gerade die erste Zeit mit Baby ist hochsensibel. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

Endlich ist das Baby da - und plötzlich steht das Telefon nicht mehr still, die Verwandten kommen "mal kurz" vorbei und Freunde bringen schicke Geschenke. Doch gerade die erste Zeit mit Baby ist hochsensibel und die frischgebackenen Eltern brauchen vor allem eins: Ruhe. Wir zeigen Ihnen, wie Sie junge Familien nach der Geburt unterstützen können und was Sie besser tunlichst vermeiden sollten.

Hebammen warnen vor Überforderung

Schon im Geburtsvorbereitungskurs warnen Hebammen häufig vor Überforderung nach der Geburt. Und zwar nicht, weil die jungen Eltern mit ihrem Nachwuchs nicht zurechtkommen - nein, weil plötzlich jeder, von der Nachbarin bis zur Friseurin, das Baby sehen möchte und die Eltern mit Fragen zu eventuellen Dammschnitten, Geburtsgewicht des Kindes und Stillerfolgen nervt. Eine Geschichte zur eigenen Geburt gibt's gratis dazu - egal ob man diese auch wirklich hören möchte. Schottet sich das Paar nicht rechtzeitig ab, ist es schnell passiert - die Eltern sind überfordert und befinden sich in einer Zwickmühle - schließlich möchten sie niemanden vor den Kopf stoßen. Häufige Folgen: Milchstau, Krankheiten, Erschöpfungszustände.

Stillen braucht Ruhe

Babys mögen es gern gelassen. In der Anfangszeit klappt es selten sofort mit "der natürlichsten Sache der Welt" - zu nervös sind Mutter und Kind, vor allem, wenn beim Anlegen die Schwiegermutter neben dem Bett sitzt und lautstark Tipps gibt. Prompt wird das Baby unruhig und die Mutter nervös. Vielen ist nicht bewusst, dass das Saugen schwere Arbeit für ein Neugeborenes ist, was in Ruhe erlernt werden will. Auch das Telefon neben dem Bett behindert eine entspannte und angenehme Atmosphäre - denn sind Mutter und Kind gerade eingeschlafen, klingelt bestimmt just in diesem Augenblick das Telefon. Zu viel Trubel strengt die Familie einfach an.

Am schönsten ist es, wenn sich die Familie deshalb anfangs in ein ruhiges, ungestörtes Kuschelnest zurückzieht und im Vorfeld Verwandten und Freunden auf ein, zwei Wochen nach der Geburt vertröstet. Nehmen Sie dies als Freundin, Tante oder Großvater bitte nicht persönlich - die junge Familie freut sich bestimmt über Ihren Besuch - nur eben etwas später.

Helfen und helfen lassen

Für viele frischgebackene Eltern ist die Umstellung von zwei zu drei doch überraschend schwierig. Haben sie einen guten Geburtsvorbereitungskurs besucht, sind sie auf manche Dinge vorbereitet. Beispielsweise, dass es mit dem Stillen lernen doch etwas länger dauern kann; dass sich Mutter und Kind von Besuch erstmal überfordert fühlt; dass Papa alle Anrufe annehmen muss, um seiner Partnerin den Rücken frei zu halten; dass Papa aber vielleicht auch mal eine Auszeit braucht und sich freut, abends die "Füßchen zu begießen" und Mama einfach ihre Ruhe haben möchte und vieles mehr.

Doch auf Elternsein kann sich niemand wirklich vorbereiten. Unterstützen Sie deshalb das Paar, indem Sie anbieten einkaufen zu gehen, frisch Gekochtes vorbeizubringen oder auch mal die Küche zu putzen. Haben Sie vor der Geburt schon mit Ihren Freunden, Ihrer Tochter, Schwiegertochter oder Ihrem Neffen besprochen, wie Hilfe nach der Geburt aussehen kann, finden Sie bestimmt eine Möglichkeit, sich einzubringen und Anteil an dem jungen Familienglück zu nehmen.

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