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Schon Babys können logisch denken

26.05.2011, 11:56 Uhr | dpa, dpa

Schon Babys können logisch denken. Babys: Beim Logik-Experiment betrachtet ein Baby verschiedenfarbige Objekte in einem Behälter. (Foto: dpa, Image Coutesy of Science/AAAS)

Beim Logik-Experiment betrachtet ein Baby verschiedenfarbige Objekte in einem Behälter. (Foto: dpa, Image Coutesy of Science/AAAS)

Ein Stein verschwindet durch eine Wand - das geht ja gar nicht! Das erkennen schon Babys. Schon einjährige Kinder können logische Schlüsse zu physikalischen Zusammenhängen ziehen. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forscherteam nach einer Studie, die nun im US-Fachjournal "Science" veröffentlicht wurde

Babys staunen über Unmögliches

Die Wissenschaftler hatten den Kleinkindern in Videos physikalisch mögliche und unmögliche oder unwahrscheinliche Szenen gezeigt. Auf unmögliche oder unwahrscheinliche Szenen blickten die Kinder länger, berichten die Forscher. Je länger ein Kind schaut, umso überraschter und verwunderter ist es nach Erfahrung der Forscher in solchen Versuchen.

Schon Babys wissen: Dinge verschwinden nicht einfach

Als "echte Intelligenz" definiert Joshua B. Tenenbaum vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) die Fähigkeit, in neuen Situationen abstrakte Prinzipien aus der früheren eigenen Erfahrung anzuwenden. Der Studie zufolge begreifen Babys beispielsweise, dass Objekte nicht einfach so verschwinden können, oder dass sie eine Wand nicht passieren können. Auch wissen sie demnach, dass Gegenstände in einem kurzen Zeitraum keine großen Strecken zurücklegen können.

Logik-Experiment mit Videos

Die Forscher spielten den Babys zwölf unterschiedliche Videos vor. Darin kullerten in einem Behälter vier Bälle oder Steine unterschiedlicher Farbe durcheinander. Dann wurde der Behälter kurz verdeckt und eines der Objekte purzelte durch eine Öffnung unten heraus. Drei Faktoren wurden jeweils verändert: Die Zusammensetzung der Objekte, die Nähe der Objekte zur Öffnung des Behälters sowie die Zeit, wie lange der Behälter verdeckt wurde.

Babys können Fakten kombinieren

War die Szenerie nur kurz verdeckt (0,04 Sekunden), so seien die Kinder überrascht gewesen, wenn ein Gegenstand herausfiel, der zuvor am weitesten von der Öffnung entfernt war. Wenn die Szene länger (zwei Sekunden) verdeckt war, waren sie überrascht, wenn ausgerechnet das seltenste Objekt aus der Mischung herauskullerte, also etwa das einzige blaue unter lauter roten. Die Forschern schließen daraus, dass die Babys mehrere Fakten miteinander kombinieren und daraus Schlussfolgerungen ziehen.

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