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Hörschäden: Gehör des Babys in den ersten Lebenstagen testen

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Hörschäden  

Gehör des Babys in den ersten Lebenstagen testen

26.03.2013, 15:00 Uhr

Hörschäden: Gehör des Babys in den ersten Lebenstagen testen . Hörschäden bei Babys kann man beim Neugeborenen-Hörscreening früh erkennen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hörschäden bei Babys kann man beim Neugeborenen-Hörscreening früh erkennen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kann mein Baby richtig hören? Das sollten Eltern schon in den ersten Lebenstagen untersuchen lassen. Die Kosten für den Hörtest übernimmt die Krankenkasse. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin. Je früher Hörschäden erkannt werden, umso besser. Zwar lassen sich Hörstörungen bei Neugeborenen in den meisten Fällen nicht heilen, aber gut behandeln, zum Beispiel mit einem Hörgerät oder einem Cochlea-Implantat.

Das Neugeborenen-Hörscreening gehört seit 2009 zum Standardprogramm der U-Untersuchungen. Es ist für Kinder laut BZgA schmerzfrei und kann vorgenommen werden, während das Baby schläft. Mit einer kleinen Sonde prüfen Ärzte, ob Nervenimpulse aus dem Innenohr an das Gehirn weitergeleitet und verarbeitet werden. Ist das Ergebnis auffällig, sollte ein erneuter Test erfolgen, möglichst am selben Tag.

Anzeichen für Hörschäden bei Babys und Kleinkindern

Hörbeeinträchtigungen sind nicht immer angeboren, sondern können auch später erst entstehen. Verdacht sollte man schöpfen, wenn

  •      ein Baby ab dem zweiten Lebenshalbjahr das Brabbeln einstellt und nicht versucht, unterschiedliche Laute auszuprobieren
  •       das Kind sich nicht umwendet, wenn es von hinten angesprochen wird
  •       laute Geräusche nicht zum Erschrecken führen
  •       die Sprachentwicklung verzögert ist oder das Kind sehr undeutlich spricht
  •       bei Anweisungen sehr häufig nachgefragt wird oder das Kind sehr oft falsch reagiert

Auch wenn das Hörscreening in den ersten Lebenstagen unauffällig war, sollten Eltern umgehend mit dem Kind zum Arzt gehen, wenn sie den Verdacht haben, dass es nicht gut hört. Ein Kind, das nicht oder nur wenig hört, kann auch nicht sprechen lernen. Deshalb ist es so wichtig, möglichst in den ersten sechs Monaten schon mit einer Therapie zu beginnen.

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