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Frühgeburt auf Reisen: Baby Dax hält seine Eltern in New York fest

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Frühgeburt auf Reisen  

Wegen diesem "Frech-Dax" ist ein Paar in New York gestrandet

02.01.2015, 14:35 Uhr | t-online.de, dpa

Frühgeburt auf Reisen: Baby Dax hält seine Eltern in New York fest. Frühgeburt:  Lee Johnston und Katie Amos müssen mit dem Frühchen Dax noch bis März in der Klinik bleiben. (Quelle: privat / Facebook-Screenshot)

Lee Johnston und Katie Amos müssen mit dem Frühchen Dax noch bis März in der Klinik bleiben. (Quelle: privat / Facebook-Screenshot)

Der noch viel zu kleine Dax wollte auch etwas von der großen weiten Welt sehen und überraschte seine Eltern mitten in New York mit einer Frühgeburt. Jetzt steckt die frischgebackene Familie aus Großbritannien in den USA fest - und in finanziellen Schwierigkeiten. Über Facebook haben hilfsbereite Menschen aus aller Welt Unterstützung zugesagt.

Die schwangere Katie Amos und ihr Verlobter Lee Johnston waren am zweiten Weihnachtsfeiertag mit ärztlicher Erlaubnis zum Sightseeing in die USA geflogen. Dort setzten plötzlich die Wehen ein, elf Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Der kleine Dax Johnson ist den Umständen entsprechend gesund, muss aber bis zum 10. März im Krankenhaus bleiben.

Die Facebook-Seite zur Spendenaktion hat bereits fast 12.000 Fans. Fast 900 Spender hatten bis zum Freitagvormittag bereits mehr als 6200 Pfund gegeben, umgerechnet rund 8000 Euro.

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166.000 Euro für Geburt und Klinikaufenthalt

Einem Bericht der "Times" zufolge hatten Freunde des Paares die Spendenaktion im Internet angestoßen. Demnach erwartet die beiden eine Krankenhausrechnung von mehr als 200.000 US-Dollar. Das entspricht rund 166.000 Euro. Ob die Versicherung zahle, sei unklar. Ein Sprecher des Außenministeriums in London sagte der Deutschen Presse-Agentur, die beiden erhielten Hilfe von der britischen Botschaft.

"Das war vielleicht keine so gute Idee"

Auf der Seite, deren Text im Namen des kleinen Dax verfasst ist, heißt es: "Hallo, mein Name ist Dax Johnston. Meine Mama und mein Papa brachen zu einem fünftägigen Trip nach New York auf, geplant als letzter Urlaub, bevor ich in ihr Leben platzen würde. Erst gingen sie in eine Konditorei, dann spazierten sie durch den Central Park. Sie hatte so viel Spaß, dass ich unbedingt wissen wollte, was da los ist und beschloss, elf Wochen früher rauszukommen als geplant. Huch! War vielleicht keine so gute Idee, denn jetzt dürfen wir das Krankenhaus bis zum 10. März nicht mehr verlassen. Wir brauchen eure Hilfe, denn Mama und Papa haben kein Geld, keine Kleidung, keine Freunde und Familie, nicht mal ein vertrautes Gesicht hier. Sie sind sehr besorgt, aber sie haben gute Freunde zu Hause, die alles dransetzen, uns zu helfen. Wir sind nicht sicher, ob die Reiseversicherung von meinen Eltern alle Kosten übernehmen wird. Das macht meinen Eltern große Angst, denn die Rechnung könnte über 200.000 Dollar teuer werden. Puh! Wir sind sehr dankbar über jede noch so kleine Spende."

Katie Price twittert Zuspruch für Dax

Die prominenteste Unterstützerin des Paares dürfte das britische Popsternchen Katie Price sein: "Ich hoffe, ihre Versicherung zahlt", schrieb sie auf Twitter. Ihr viertes von fünf Kindern, Sohn Jett, kam in Frankreich zur Welt. Ihre Versicherung habe gezahlt, schrieb Price.

Kanadierin bekommt Schock-Rechnung nach Frühchengeburt in den USA

Ähnlich wie Katie Amos und Lee Johnston war es kürzlich einer Kanadierin ergangen, die während einer USA-Reise eine Frühgeburt erlitt. Zwei Monate vor dem Geburtstermin hatte sich im Urlaub die Fruchtblase geöffnet und die Schwangere musste wochenlang im Klinikbett liegen. Dennoch kam das Baby zu früh und musste zwei Monate lang medizinisch betreut werden. Sie bekam eine Rechnung in Höhe von fast einer Millionen Dollar, die ihre Krankenkasse Medienberichten zufolge nicht übernehmen wollte.

Schwangeren, die im Ausland Urlaub machen wollen, raten Reiseversicherungsexperten deshalb, eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abzuschließen.

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