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Deutschland mit niedrigstem Kinderanteil in der EU

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Geburten-Prognose  

Deutschland hat die wenigsten Babys der EU

16.04.2015, 13:00 Uhr | AFP

Deutschland mit niedrigstem Kinderanteil in der EU. Immer weniger Babys in Deutschland.  (Quelle: dpa)

Deutschlands Kinderanteil in der EU sinkt. (Quelle: dpa)

Deutschland hat in der Europäischen Union (EU) den niedrigsten Anteil an Kindern. 2014 seien nur 13,1 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik unter 15 Jahre alt gewesen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Den höchsten Anteil verzeichnete dagegen mit Abstand Irland (22 Prozent), gefolgt von Frankreich (18,6 Prozent) und Großbritannien (17,6 Prozent).

Generell wird der Kinderanteil in den kommenden Jahrzehnten in den meisten EU-Ländern weiter abnehmen: Im Schnitt der 28 Mitgliedstaaten wird er von heute 15,6 Prozent auf 15 Prozent im Jahr 2050 fallen.

Hier steigen die Geburtenzahlen

Bis Mitte des Jahrhunderts wird der Kinderanteil nur in neun Ländern steigen: Belgien, Bulgarien, Tschechien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Slowenien und Schweden. Die stärksten Zuwächse werden nach der Eurostat-Prognose dabei Litauen mit zwei Prozentpunkten und Lettland mit 1,2 Prozentpunkten verzeichnen. In Deutschland sinkt der Anteil bis 2050 dagegen um 0,4 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Den niedrigsten Kinderanteil werden dann Portugal (11,5 Prozent) und die Slowakei (11,8 Prozent) verzeichnen.

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Diese Statistiken spielen eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Fortschritte der EU-Jugendstrategie. Es geht neben den Geburtenzahlen auch um Kinderbetreuung, den Übergang von der Schule ins Berufsleben und die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien.

"Being young in Europe today" behandelt in sieben Kapiteln die Themen Demografie, Familie und Gesellschaft, Gesundheit, Erziehung und Bildung, Zugang zum und Teilnahme am Arbeitsmarkt, Lebensbedingungen und digitale Welt.

Beispiel Nesthocker - Nestflüchter: Daten klaffen weit auseinander

Einige Daten klaffen weit auseinander. In den nordischen EU-Mitgliedstaaten verlassen beispielsweise junge Leute das Elternhaus früher. Das Durchschnittsalter, in dem junge Menschen aus dem Elternhaus auszogen, betrug 2013 für die gesamte EU 26,1 Jahre. In Schweden sind die Nestflüchter am jüngsten, nämlich im Schnitt 19,6 Jahre, in Kroatien am ältesten, nämlich 31,9 Jahre.

Weitere Daten und Fakten zu Familie, Arbeit, Freizeit, Studium und Internet stellt Eurostat in interaktiven Grafiken zur Verfügung. Hier können sich beispielsweise Jugendliche mit anderen Altersgenossen anderer EU-Länder vergleichen.

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