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Stiftung Warentest: Babyfon besser als Babyfon-Apps und Webcams

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Babyfon-Test der Stiftung Warentest  

Was elektronische Nachtwächter taugen

27.04.2015, 10:23 Uhr | Till Simon Nagel, dpa-tmn

Stiftung Warentest: Babyfon besser als Babyfon-Apps und Webcams. Babyfon-Test: Die Stiftung Warentest hat klassische Babyfone mit Webcams und Smartphone-Apps verglichen. (Quelle: dpa/tmn)

Wenn das Baby aus dem Schlaf hochschreckt, schlägt das Babyfon Alarm. (Quelle: dpa/tmn)

Schläft das Baby ruhig und tief, oder ist es weinend aufgewacht? Neben dem klassischen Babyfon gibt es inzwischen modernere technische Möglichkeiten, aus der Ferne über den Schlaf von Babys zu wachen: per Webcam, per Smartphone-App oder mit der Babyfon-Funktion des Festnetztelefons. Ein Vergleichstest der Stiftung Warentest liefert ein überraschendes Ergebnis.

Getestet wurden 15 herkömmliche Babyfone mit und ohne Videoübertragung, zwei Baby-Webcams, vier Babyfon-Apps und drei schnurlose Festnetztelefone mit Babyfon-Funktion. Fazit: Die klassischen Babyfone mit Sende- und Empfangsteil sind am zuverlässigsten. Hier ein Überblick über Vor- und Nachteile der einzelnen Übertragungswege:

Babyfon

Die in Sende- und Empfangseinheit getrennten Geräte sind einfach zu bedienen. Nachteil dieser klassischen Babyfone sind die vergleichsweise kurze Reichweite und des schwachen Klang. Die meisten Geräte warnen, wenn der Akku leer ist oder man mit dem Empfangsteil die Reichweite des Senders verlässt. Eltern sollten auf Geräte achten, die DECT-Funktechnik nutzen. Sie sind weniger störanfällig, falls weitere Babyfone in der Nähe aktiv sind.

Testsieger wurde das Gerät "Philips Avent SCD501" (52 Euro) vor dem "Babyruf MBF 8181" von Hartig-Helling (70 Euro) und dem "Lyra" von Reer (70 Euro).

Babyfon mit Video

Nur eines von fünf getesteten Babyfonen mit Video schneidet bei der Stiftung Warentest mit der Note "Gut" ab. Das liegt vor allem an der mäßigen Bildqualität und der Störanfälligkeit. Auch die Akkus halten vergleichsweise kurz durch. Allerdings braucht man für den schnellen Blick aufs Baby kein Full-HD-Video. Käufer sollten nach Geräten mit Infrarotausleuchtung schauen, da sie bessere Bilder aus dem dunklen Kinderzimmer liefern.

Bestes Gerät im Test war das "Watch & Care V130" von Audioline (90 Euro) vor dem Philips Avent SCD603 (130 Euro) und "Eco Control + Video" von Nuk (170 Euro).

Baby-Webcams

Das größte Problem bei der Einrichtung der recht umständlichen Baby-Webcams war im Test die Klangqualität und die Zuverlässigkeit der Warnung. Bei einem der zwei Testgeräte gab es Probleme mit der Verbindung zum Server. Falls die Kamera wegen Stromausfalls den Dienst quittiert, wiegen sich Eltern in trügerischer Sicherheit. Vorteil der Webcams: Eltern können sich Bild und Ton per App auf das Smartphone oder den Computer holen und sind nicht so abhängig von Funkreichweiten.

Auf eine klare Empfehlung konnten sich die Tester nicht einigen.

Smartphone-Apps

Per App wird das Smartphone zum Babyfon und meldet sich bei Bedarf über Mobilfunknetz oder WLAN. Das funktioniert allerdings nicht immer zuverlässig. Im Test kam es ohne Warnung zu Verbindungsabbrüchen, manche funktionierten nicht bei aktiver Bildschirmsperre, die Videofunktion ist bei Dunkelheit fast durchweg unbrauchbar.

Das Urteil der Stiftung Warentest über Babyfon-Apps: "Als Ersatz sind sie wenig empfehlenswert."

Festnetztelefon

Festnetztelefone mit Babyruffunktion sind laut Stiftung Warentest eine Alternative zum klassischen Babyfon. Zwar sind auch sie nicht gegen Stromausfall geschützt und warnen die Eltern nicht vor einem Ausfall, bieten dafür aber eine große Reichweite und lange Laufzeit. Wird das Kind laut, ruft das Telefon eine vorab gespeicherte Nummer an.

Damit nicht bei jedem Babygeräusch das Telefon klingelt, empfehlen die Experten Geräte mit verstellbarer Ansprechschwelle. Außerdem sollte die Anklopffunktion aktiviert werden, da sonst das Babyfon lahmgelegt wird, wenn zeitgleich telefoniert wird.

Das ausführliche Testergebnis ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Test" veröffentlicht worden.

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