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Berlin: Vierlinge aus dem Krankenhaus entlassen

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Frühchen auf zweieinhalb Kilogramm aufgepäppelt  

Berliner Vierlinge aus dem Krankenhaus entlassen

20.08.2015, 16:03 Uhr | t-online.de, dpa, AFP

Drei Monate nach ihrer Geburt sind die Vierlinge der 65-jährigen Annegret R. aus der Klinik entlassen worden. Die Kinder seien jetzt zuhause, teilte die Berliner Charité mit. Das Mädchen und die drei Jungen entwickelten sich demnach gut und wiegen inzwischen jeweils mehr als zweieinhalb Kilogramm.

Am 19. Mai waren Neeta, Dries, Bence und Fjonn in der 26. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geholt worden. Das ist 14 Wochen früher als bei einer normalen Schwangerschaft. Die Babys seien nun dem Frühgeborenen-Stadium entwachsen und müssten nicht mehr stationär betreut werden, erklärte die Charité. "Wenn extrem unreife Frühgeborene sich dem eigentlichen Entbindungstermin nähern, ist die Zeit für den Abschied aus dem Krankenhaus gekommen", sagte der Direktor der Klinik für Neonatologie, Christoph Bührer. "Häufig sind sie sogar schon einige Wochen vor diesem Termin soweit, dass sie nach Hause können."

Weitere Untersuchungen der Frühchen werden nötig sein

Die Betreuung der Kinder hört dem Krankenhaus zufolge aber nicht mit der Entlassung aus der Klinik auf. In regelmäßigen Abständen seien weitere Untersuchungen geplant.

Drei Monate nach der Geburt 
Vierlinge mit 65: So geht es den Babys heute

Die Mutter der Kinder ließ sich im Alter von 65 künstlich befruchten. Video

Nach ihrer Geburt im Mai wurden zwei der Vierlinge anfangs beatmet, Neeta musste am Darm operiert werden. Bei Dries war vor vier Wochen noch eine Operation wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn nötig. Es hatte sich Flüssigkeit angesammelt, die nun über einen künstlichen Kanal in den Bauchraum abfließen kann. Der Junge habe sich gut von der OP erholt, sagte der Arzt, aber er werde später für das Laufenlernen länger brauchen.

Die Schwangerschaft der Annegret R. bewegte die Welt

Die 65-jährige Berlinerin Annegret R. hatte sich in der Ukraine durch eine Eizellen- und Samenspende künstlich befruchten lassen. Sie hat bereits 13 Kinder und sieben Enkel. Ihre Schwangerschaft löste eine heftige Debatte aus. In Deutschland ist die Eizellenspende verboten. Zudem dürfen bei einer Kinderwunschbehandlung maximal drei befruchtete Eizellen eingepflanzt werden.

Die pensionierte Lehrerin hatte den Kinderwunsch damit begründet, dass sich ihre neunjährige Tochter Leila ein Geschwisterchen gewünscht habe. Die übrigen zwölf Kinder sind bereits erwachsen.

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