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"37 Grad": "Mütter auf Partnersuche - Ich will einen Mann"

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"Ich will einen Mann"  

"Ich will einen Mann": ZDF-Doku über Mütter auf Partnersuche

16.01.2013, 09:51 Uhr | ZDF; cst, t-online.de

"37 Grad": "Mütter auf Partnersuche - Ich will einen Mann". Ilona (42) überlegt, eine Partnervermittlung einzuschalten. (Quelle: Juliane Metten-Gardiner, ZDF)

Ilona (42) überlegt, eine Partnervermittlung einzuschalten. (Quelle: Juliane Metten-Gardiner, ZDF)

Alleinerziehende haben kein gutes Image: sie gelten als chronisch überlastet, armutsgefährdet, hin- und hergerissen zwischen der Notwendigkeit, Geld verdienen zu müssen und dem Bedürfnis, gleichzeitig für die Kinder da zu sein. Bleibt da noch die Zeit für einen neuen Partner? Und wo findet man ihn? Die Dokumentation "Ich will einen Mann" aus der ZDF-Reihe "37 Grad" ist diesen Fragen nachgegangen.

"37 Grad": Melanie möchte gefunden werden

Melanie ist 36 und arbeitet als Grundschullehrerin. Seit drei Jahren ist sie auf der Suche nach einem Mann. "Ich möchte gefunden werden", sprudelt es aus der quirligen Frau heraus. Mit ihren Kindern Sarah (6) und Elias (3) lebt sie seit drei Jahren allein. Ihre Wünsche an eine Beziehung unterscheiden sich nicht von denen anderer Singles: Intimität, Nähe, Sexualität - vor allem aber sucht Melanie jemanden, mit dem sie ihre Gefühle teilen kann. "Der Mann muss gar nicht so spektakulär sein", fasst sie ihre Anforderungen zusammen.

Auch ihre Kinder wünschen sich einen Vater. Die Rolle der männlichen Bezugsperson nimmt derzeit der Opa ein. Zum leiblichen Vater der Kinder hat Melanie nur selten Kontakt. Er hat sie während ihrer Beziehung betrogen, und ein bisschen Angst, dass ihr dies mit einem neuen Mann wieder passiert, ist bis heute geblieben.

Die alles entscheidende Frage ist: Wo findet man einen Mann? Suchen? Warten? Melanie geht zweimal die Woche Salsa tanzen. Der Flirtfaktor dabei ist hoch, Folgen in Form eine Beziehung hat er jedoch nicht. Auch im Internet ist Melanie aktiv, knüpft Kontakte bei einer Singlebörse für Alleinerziehende. Melanies Problem ist nicht, dass sie keine Männer kennenlernt, wohl eher, dass der Richtige bisher einfach nicht dabei war. Am Ende der Doku ist Melanie noch immer allein - doch ihre Hoffnung bleibt.

"Ein Liebhaber ist mir zu wenig"

Ilona (42) ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. "Einen Ernährer brauche ich nicht", sagt sie. "Ich könnte sogar jemanden ernähren." Die zweifache Mutter spricht sechs Sprachen und arbeitet für einen kanadischen Konzern als Personalleiterin, trägt Verantwortung für 240 Mitarbeiter. In ihrem Arbeitsumfeld trifft sie auf interessante Männer - den Mann fürs Leben war aber noch nicht dabei. Privat möchte sie auch mal Schwäche zeigen dürfen, sagt sie. "Nur einen Liebhaber zu haben ist mir zu wenig."

Seit vier Jahren managt Ilona Beruf, Haushalt und Kinder allein. Jede Minute des Tages ist perfekt durchgeplant. Die Zeit mit den Kindern ist ihr besonders kostbar. Ihre Tochter Sophia (5) geht in den Kindergarten. Sohn Timo (7) leidet an Trisomie 13, einem selten Gendefekt, der zu körperlicher und geistiger Behinderung führt. Die Beziehung zum Vater der Kinder hat dieser Belastungsprobe nicht standgehalten.

Ilona will sich nicht auf den Zufall verlassen, sondern selbst aktiv suchen nach der großen Liebe - im Internet bei Singlebörsen, bei einem Blind Date, fasst sogar eine Partnervermittlung ins Auge. Trotz vieler Versuche ist auch Ilona am Ende noch immer allein. Doch genau wie Melanie will sie weiter nach einem Partner suchen.

Maria sucht ihr Liebesglück im Internet

Torten sind Marias (38) Leidenschaft. "Wenn ich mir einen Mann backen könnte, hätte ich das schon längst getan." Die Justizbeamtin, die nach einer Hirnoperation frühverrentet ist, lebt schon seit acht Jahren ohne Mann. Maria glaubt, dass Männer an Frauen mit Kindern nicht herantrauen, weil sie sich der Verantwortung nicht gewachsen fühlen. Dass sie von selbst einen neuen Mann findet, glaubt sie nicht. Maria will ihr Glück im Internet finden. Ihre Kinder Katharina (10) und Max (14) unterstützen sie dabei.

Single sein ist kein Zuckerschlecken. Wer äußerlich nicht auf den ersten Blick punkten kann, hat es schwer. Das weiß auch Maria. "Ja, ich bin dick. Aber wer mich mit ein paar Kilos mehr nicht möchte, der soll's lassen", sagt sie selbstbewusst. Ihr guter Freund Ralf glaubt, dass Marias direkte Art bei vielen Männern nicht gut ankommt.

Auch auf das Experiment "Speed-Dating" lässt Maria sich ein - und trifft vier verschiedene Männer in 30 Minuten. Ihr Fazit ist jedoch ernüchternd: "Kannste knicken." Maria hat verschiedene Wege ausprobiert, einen Mann hat sie dabei noch nicht gefunden. In die Zukunft blickt sie dennoch optimistisch.

Keine Männer in Sicht

Melanie, Ilona und Maria sind die Partnersuche mutig angegangen. Sie haben Dinge ausprobiert und sich auch von Misserfolgen nicht abschrecken lassen. Doch wie wirken sich ihre Kinder auf die Partnersuche aus? Schreckt es die Männer ab? Wer versorgt die Kinder, wenn die Mütter Männer treffen? Bringen die Frauen ihre Kinder gleich zur Sprache oder halten sie sie geheim? Wie gehen Männer damit um, wenn sie erfahren, dass die potentielle Partnerin ein behindertes Kind hat? Viele Interessante Aspekte wurden aufgezeigt, denen leider nicht nachgegangen wurde - und so bleibt die Frage, wie alleinerziehende Mütter einen neuen Mann finden, weiter ungeklärt.

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