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"Papa, ich hab dich lieb": Das wollten Kinder ihren Vätern schon immer einmal sagen

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Umfrage  

Papa, ich hab dich lieb

13.10.2008, 15:36 Uhr | ots

"Papa, ich hab dich lieb": Das wollten Kinder ihren Vätern schon immer einmal sagen. Eine aktuelle Umfrage ergab, was Kinder ihren Vätern schon immer sagen wollten.

Eine aktuelle Umfrage ergab, was Kinder ihren Vätern schon immer sagen wollten. (Bild: Archiv)

"Ich bin froh, dass es dich gibt, ich hab dich lieb!", diesen Satz wollte jedes vierte Kind beziehungsweise jeder vierte Jugendliche in Deutschland seinem Vater schon immer einmal sagen. Dies ist ein Ergebnis einer Exklusiv-Umfrage der Zeitschrift "Eltern Family" von 2008. 1845 Schülerinnen und Schüler zwischen neun und 19 Jahren beantworteten die Frage "Was wolltest du deinem Vater schon immer einmal sagen?"

Väter sollen sich Zeit nehmen

Weitere spannende Aussagen der Kinder waren: "Du bist ein guter Vater, der beste der Welt" (12 Prozent), "Ich konnte dir immer alles sagen" (11 Prozent). Aber es gab auch Kritik: So verlangen zehn Prozent "Kümmere dich mehr um mich, unternimm etwas mit mir!". Sieben Prozent sagen "Hab mehr Zeit für die Familie" und "Schimpf nicht so viel", sechs Prozent "Hör auf zu rauchen beziehungsweise zu trinken". Das unterstreicht auch die Wünsche unserer Familienministerin Ursula von der Leyen, die dafür kämpft, dass sich auch Väter verstärkt um ihre Kinder kümmern und das nicht nur um die Mütter zu entlasten. Denn für die Kinder ist es eben auch wichtig, dass sich der Papa Zeit für sie nimmt und ihnen dadurch zeigt, wie lieb er sie hat.

Kinder wissen was sie wollen

Die individuellen Kommentare in der Umfrage sind anrührend und manchmal auch erschütternd. Eine neunjährige Grundschülerin sagt: "Ich habe meinem Papa bereits alles gesagt, was ich ihm sagen wollte. Ich sage ihm auch alles, was ich sagen will - ich habe keine Geheimnisse vor ihm." Ein 18-jähriger Realschüler: "Was mach ich, wenn du nicht mehr da bist? Wie geht's weiter? Ich liebe dich mit Herz und Seele." Eine 16-jährige Realschülerin: "Du ödest mich an. Du bist jeden Tag zum Essen hier, bringst deine Wäsche, meckerst rum, und seit fünf Jahren wohnst du nicht mehr hier. Bist du noch richtig im Kopf?" Eine 12-jährige Realschülerin: "Warum habt ihr euch getrennt?" Offen bleibt allerdings, wie viele der Kinder sich auch im Alltag trauen, ihrem Vater so direkt zu loben, zu kritisieren oder ihre Bedürfnisse zu äußern.

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