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Sommerferien  

Wie Großeltern und Enkel gemeinsame Ferientage gestalten

13.10.2008, 18:38 Uhr | ruf, ddp

Die Entscheidungen, wie jeder Ferientag gestaltet wird, sollten Großeltern und Enkelkinder untereinander aufteilen. "Am besten vereinbart man 'Bestimmertage': An einem Tag bestimmen die Enkel, am nächsten Tag bestimmen dann Oma und Opa, was gemacht wird", empfiehlt Weipert. Auch wenn die Kinder vielleicht erst nicht begeistert davon sind, dass sie Wandern gehen sollen oder ins Theater, solle man sich davon nicht abbringen lassen. "Viele Unternehmungen kann man vielleicht etwas kindgerechter gestalten. Aber grundsätzlich ist das auch eine gute Gelegenheit, der jungen Generation neue zu Erlebnisse ermöglichen", sagt Weipert.
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Das alltägliche Lebensumfeld ist spannend

Für Kinder ist es aber durchaus auch spannend, die Großeltern einfach in ihrem alltäglichen Lebensumfeld zu erleben. "Scheinbar banale Dinge sind für die Kleinen oft ungemein aufregend. Beispielsweise Gartenarbeit mit Oma und Opa kann eine tolle Beschäftigung sein", sagt Müller-Lissner. Auch gemeinsames Backen und Kochen sei eine schöne Unternehmung, von der die Enkel oft noch Wochen später berichten. Das Haus der Großeltern ist ein besonderer Ferienort, da es oft ein wichtiger Schauplatz der Familiengeschichte ist. "Hier können Kinder immer wieder Spuren der Kindheit ihrer eigenen Eltern entdecken. Das eröffnet ihnen eine ganz neue Sicht auf die Dinge", sagt Müller-Lissner. Großeltern sollten ihren Enkeln bei dieser Spurensuche auch helfen. "Man kann beispielsweise erzählen, auf welchem Sessel die Mama immer am liebsten saß, oder das Lieblingsessen vom Papa kochen", schlägt die Autorin vor.

Was tun gegen das Heimweh?

Um Heimwehanfälle zu vermeiden, sollten Oma und Opa dem Enkelkind regelmäßig eine Kontaktmöglichkeit zu seinen Eltern verschaffen. "Man kann immer wieder vorschlagen, gemeinsam Mama und Papa anzurufen und zu erzählen, was man heute so gemacht hat. Aber manchmal hilft auch das nicht, und irgendwann kommt das Heimweh eben doch um die Ecke", sagt Müller-Lissner. Auf keinen Fall sollten Großeltern sich in diesem Fall Vorwürfe machen oder gar beleidigt reagieren. "Es ist ganz normal, wenn Kinder ihre Eltern vermissen. Das bedeutet nicht, dass sie ihre Oma und ihren Opa nicht lieb haben", stellt Müller-Lissner klar. Wenn der Trennungsschmerz die Tränen fließen lässt, ist es gut, wenn die Großeltern das richtige Tröstmaterial zur Hand haben. "Man sollte die Eltern darauf hinweisen, dem Kind unbedingt die wichtigsten Trösterchen in die Tasche zu packen. In einer Krise dürfen das Lieblingskuscheltuch oder der Lieblingslöwe nicht fehlen", sagt Horst Weipert. Auch ein Fotoalbum mit Bildern von Mama, Papa, Hund und Haus helfe vielen Kindern über den Trennungsschmerz hinweg.

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