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Sex-TV soll für mehr Schwangerschaften sorgen

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Sex-TV soll für mehr Schwangerschaften sorgen

05.11.2008, 16:24 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

von Holger Dambeck

Wenn man das relativ freizügige Fernsehprogramm in Westeuropa mit den eher prüden Sendungen von US-TV-Stationen vergleicht, dann taucht sofort die Frage auf, warum die These vom schwanger machenden Sex-TV in der Alten Welt nicht zutrifft. Schließlich sind hier die Schwangerschaftsraten unter Teenagern besonders niedrig. "Wir würden die Differenzen zwischen Europa und den USA sicher nicht mit dem TV-Programm erklären", erklärte Martino.

Unterschiedliche Sexualaufklärung in USA und Europa

"Es gibt große kulturelle Unterschiede, unter anderem in der Sexualaufklärung in der Schule und wie Eltern mit ihren Kindern über das Thema reden." Die Grundthese der Studie hält der Forscher trotzdem für richtig: "Wir glauben, dass sexuelle Inhalte im Fernsehen eine Rolle spielen." Zugleich betonte Martino, dass Aufklärung enorm wichtig sei. "Wenn Kids alles über das Thema Sex allein aus dem Fernsehen erfahren, dann ist das ein Problem."

Nicht nur das Fernsehen ist schuld

Völlig außen vor blieb in der Untersuchung der Rand Corporation übrigens das Thema Internet. Erstaunlich, sind doch gerade dort sexuelle Inhalte leicht zugänglich. Zudem hat sich der Medienkonsum von Jugendlichen in den vergangenen Jahren immer mehr vom Fernsehen weg hin zum Internet verschoben. "Wir sollten auch die Rolle von Magazinen, dem Internet und Musik beachten", sagte denn auch Studienleiterin Anita Chandra.

Auch Eltern in der Pflicht?

Die Empfehlungen der Forscher wirken vor diesem Hintergrund zumindest teilweise naiv: Fernsehsender sollten nicht nur Sex thematisieren, sondern auch mögliche Folgen wie Schwangerschaft und die Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Eltern sollten den Zugang ihrer Kinder zu Sendungen mit Sex-Themen beschränken und mit ihnen über die Konsequenzen von Geschlechtsverkehr sprechen. Und Kinderärzte müssten mit den Jugendlichen über Verhütung reden.

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