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Taufe  

Die Taufe – ein Streitthema

16.12.2008, 12:15 Uhr | das geflügelte wort

Die Taufe – ein Streitthema I. Zahl der Taufen sind rückläufig.

Zahl der Taufen sind rückläufig. (Bild: Imago)

Rund zwei Drittel aller deutschen Kinder werden getauft. Doch die Zahlen sind eher rückläufig. Denn selbstverständlich ist das für viele Eltern nicht, sie machen sich die Entscheidung keinesfalls leicht. Selbst gläubige Menschen sind manchmal gegen die Taufe. Sie gehen davon aus, dass die Liebe Gottes nicht von einem kirchlichen Ritual abhängt und es besser sei, wenn das Kind sich zu einem späteren Zeitpunkt selbst entscheide, ob und wenn ja, welche Religion es wählen möchte. Das Gegenargument der Kirche ist, dass ein Kind in seine Glaubensgemeinschaft hineinwachsen sollte. Dass das Ausleben eines Glaubens um so leichter falle, je eher man damit beginne.

Taufe als Schutz

Für viele Eltern bedeutet die Taufe aber auch eine gewisse Sicherheit. Sie sehen sie als einen Schutz für den Säugling. Bis weit ins letzte Jahrhundert hinein war es selbstverständlich, ein Neugeborenes so schnell wie möglich taufen zu lassen. Denn bei der hohen Kindersterblichkeit wollte man nicht riskieren, dass das Kind im Fall des frühzeitigen Todes den Eintritt ins Paradies verwehrt bekommt.

Ein Fest der Dankbarkeit

Die Taufe, die normalerweise im ersten Lebensjahr gefeiert wird, ist aber auch ein Fest, das dem Beginn des Lebens gewidmet ist. Und das die Dankbarkeit über das kleine Wunder ausdrückt, das einem widerfahren ist. Es ist ein Fest, an dem die engste Familie zusammenkommt und das Kind ebenfalls ganz offiziell in ihrer Mitte begrüßt. Dieser Aspekt ist für viele Eltern wichtig. Er muss allerdings nicht zwingend von einem kirchlichen Ritual begleitet werden.

Persönliche Entscheidung

Ob man sein Kind taufen lässt oder nicht, ist eine ganz persönliche Entscheidung, die die Eltern miteinander treffen sollten, ohne sich allzu sehr von den Erwartungen der Umwelt beeinflussen zu lassen.

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