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Taufe  

Die Taufe – ein Streitthema

16.12.2008, 12:21 Uhr | das geflügelte wort

Die Bedeutung der Taufe

Familien- und Kirchentraditionen spielen bei diesem Fest eine große Rolle. Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft und selbstverständlich die Namensgebung. Das weiße Gewand, oft über Generationen vererbt, steht als Zeichen der Reinheit, die Taufkerze verkörpert das Licht Christi und der Taufspruch soll ein Motto für den Lebensweg sein. Die katholische Kirche stellt es dabei übrigens frei, woher der Spruch stammt. Die evangelische besteht auf einem Spruch aus der Bibel.

Das Taufgespräch

Die Anmeldung zur Taufe läuft über das jeweilige Pfarr- oder Gemeindebüro. Vor dem geplanten Termin setzt man sich mit dem Pfarrer in Verbindung und führt dann gemeinsam mit ihm und den Paten ein Taufgespräch, auf das man sich im Vorfeld vorbereiten sollte. Warum will man das Kind taufen lassen, wie steht man selbst zum Glauben und wie könnte der Gottesdienst gestaltet werden, das sind die Fragen, die man sich im Vorfeld stellen sollte. Allerdings hat man hier auch noch einmal die Möglichkeit, sich im Gespräch mit dem Pfarrer darüber klar zu werden, ob man die Taufe überhaupt vollziehen lassen möchte.

Traditionell ist nicht gleich konventionell

Die meisten Gemeinden sind offen für neue Ideen und freuen sich, wenn Eltern sich Gedanken über den Ablauf des Taufgottesdienstes gemacht haben. Eine persönliche Gestaltung des Gottesdienstes, oft auch unter Einbeziehung der anderen anwesenden Kinder, macht das Fest lebendiger und für viele auch akzeptabler. Wer zwar keine Taufe, doch aber den offiziellen Segen Gottes möchte, der kann sich auch für eine Segnung entscheiden. Manche evangelischen Gemeinden bieten diese als Ersatz an. So hat das Kind einen offiziellen „Schutz“ durch die Kirche, ist aber noch nicht Mitglied derselben und kann später selbst entscheiden.

Das Geburtsfest

Alternativen zu einem Tauffest gibt es so viele, wie es Ideen für ein schönes Fest gibt. Zu einem Geburtsfest lädt man in der Regel Familie, Freunde und vor allem viele Kinder ein und widmet dem neugeborenen Baby den Tag. Ob man während des Festes ein Geburtsbäumchen pflanzt, gemeinsam singt, Bilder für das Baby malt oder einfach nur gemütlich zusammensitzt, das bleibt der eigenen Fantasie und den eigenen Wünschen überlassen. Und selbst in diesem Zusammenhang kann man Paten wählen und diese den anderen vorstellen. Denn ein Patenamt ist eine moralische Verpflichtung, für die es nicht unbedingt ein beweisendes Dokument braucht.

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