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Taufe  

Die Taufe – ein Streitthema

16.12.2008, 12:21 Uhr | das geflügelte wort

Aufgabe der Paten

Das Wort „Pate“ stammt übrigens vom lateinischen „pater“ ab und bedeutet somit zusätzliche Väter und Mütter. Früher einmal war es Brauch, dass sich die Paten um das Kind gekümmert haben, wenn der Notfall eingetreten ist und es den Eltern nicht mehr möglich war, diese Aufgabe selbst zu erfüllen. Auch heute entscheiden sich viele Eltern für Paten, die ihnen persönlich sehr nahestehen. Entweder aus der Verwandtschaft oder aber aus dem engsten Freundeskreis. Die Paten sollen sich, wenn den Eltern etwas zustößt, um das Kind kümmern. Eine solche Vereinbarung kann mündlich, aber auch im Testament getroffen werden. Um allerdings gesetzlich für beide Seiten gültig zu sein, benötigt man einen notariellen Vertrag.

Vermittler zwischen Eltern und Kind

Die eigentliche Aufgabe der Paten ist es, die Eltern bei der religiösen Erziehung des Kindes zu unterstützen. Sie sollen im Leben des Kindes dann zur Stelle sein, wenn Fragen oder Probleme aufkommen und als Vorbild vorangehen. Vielen geht es heutzutage aber in erster Linie darum, dem Kind eine weitere Bezugsperson zur Verfügung zu stellen, die ihm Vertrauen, Zeit und Liebe schenkt. Und die bei Schwierigkeiten, weil sie die Eltern gut kennt, auch in der Lage ist, zwischen Eltern und Kind zu vermitteln.

Das Patenamt in den verschiedenen Konfessionen

Um Pate bei einer evangelischen Taufe zu werden, muss man Mitglied der christlichen Kirche sein. Ob evangelisch oder katholisch ist egal. Die Katholiken sind da etwas strenger, der Pate muss selbst katholisch sein. Evangelische Christen können in diesem Fall lediglich als Taufzeugen eintreten, ein katholischer Pate ist dann trotzdem notwendig.

Zeitraum der Patenfunktion

Auch bei der Dauer des Patenamtes gibt es Unterschiede zwischen den Konfessionen. In der evangelischen Kirche endet das Patenamt nach der Konfirmation, einen katholischen Paten hat man - zumindest offiziell - ein Leben lang. Aber auch ein evangelischer Pate wird sich in der Regel nicht am Tag der Konfirmation für immer verabschieden, sondern weiterhin einen wichtigen Teil im Leben dieses Menschen einnehmen.

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