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Skifahren, Rodeln und Co.: So vermeiden Sie Unfälle von Kindern beim Wintersport

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Wintersport  

Ratgeber: Kinder und Wintersport

17.12.2008, 12:53 Uhr | sca, sid

Skifahren, Rodeln und Co.: So vermeiden Sie Unfälle von Kindern beim Wintersport. Skischulen bieten häufig Anfängerkurse für Kinder an.

Skischulen bieten häufig Anfängerkurse für Kinder an. (Bild: dpa)

Eis und Schnee wirken auf Kinder beinahe so faszinierend wie Weihnachten. Schon bei der ersten Schneeflocke freuen sie sich auf eine Rodelpartie; friert es, wächst die Hoffnung auf Schlittschuhlaufen auf dem nahe gelegenen See. Doch bevor der Nachwuchs aus dem Haus stürmt, um die Winterfreuden zu genießen, sind ein paar Dinge zu beachten. Wärmende und nach Möglichkeit feuchtigkeitsabweisende Kleidung samt Handschuhen und Mütze gehört zur Grundausstattung aller Winteraktivitäten. Da Kinder leichter frieren als Erwachsene und öfter fallen, ist verstärkt auf das Wohlbefinden der Kleinen zu achten.

Vorsicht bei zugefrorenen Seen

Wer mit Kufen übers Eis flitzen will, sollte nicht schon in den ersten kalten Tagen den zugefrorenen See aufsuchen. Selbst wenn die Eisschicht dick erscheinen mag, kann die Gefahr bestehen, einzubrechen. Kindern ist beizubringen, worauf sie zu achten haben. Dazu gehört unter anderem, dass dunkle Stellen im Eis auf eine dünne Schicht hinweisen. Das Eis muss mindestens 15 Zentimeter dick sein, um einen Menschen tragen zu können. Bei fließenden Gewässern ist eine Dicke von 20 Zentimetern erforderlich. Am besten wird bei der zuständigen Behörde - meist ist es die Umweltbehörde - nachgefragt, ob das Eis schon trägt. Vorsicht gilt unter Brücken und Stellen, an denen Bäche in den See münden. Bei knackendem Eis ist die Fläche sofort zu verlassen. Droht ein Kind einzubrechen, hat es sich flach hinzulegen und auf dem Bauch ans Ufer zu rutschen. Außerdem muss es lernen, niemals grundlos um Hilfe zu rufen. Ansonsten könnte im Ernstfall niemand mehr darauf reagieren. Grundsätzlich sollten Kindern nicht allein aufs Eis gelassen werden, sondern von ihren Eltern begleitet werden. Jugendliche sollten mindestens mit Gleichaltrigen unterwegs sein, aber nie allein.

Häufige Kopfverletzungen nach Schlittenfahrten

Zu den beliebtesten Wintervergnügen gehört eine Rodelpartie. Doch dabei geschehen häufig Unfälle. Sie stehen an dritter Steller aller Sportunfälle überhaupt. Während es beim Skifahrer eher zu Arm- oder Beinbrüchen kommt, endet manche Schlittenfahrt mit einer schweren Kopfverletzung. Gerade beim Rodeln überschätzen Kinder ihr Können und erkennen im Eifer des Gefechts manche Gefahr nicht. Ein hohes Tempo und unsicheres Lenkverhalten lassen die Kleinen schnell die Kontrolle über den Schlitten verlieren. Daher sollte der Nachwuchs nur in einem Gelände rodeln, das nicht zu steil ist und einen großzügigen Auslauf bietet, also nicht etwa an einer Querstraße endet. Auf dem Hang dürfen sich keine Bäume oder Felsvorsprünge befinden.

Sitzend rodeln ist am sichersten

Am besten ist, wenn Kinder einen Skihelm tragen und nicht in der Bauchlage rodeln, sondern nur aufrecht sitzend. Ansonsten ist das Risiko einer Kopfverletzung recht groß. Außerdem kann sitzend der Schlitten besser gebremst und gelenkt werden als liegend. Am Ende des Hangs ist das Rodelgebiet so schnell wie möglich in Fahrtrichtung zu verlassen, um nicht von anderen Rodlern umgefahren zu werden. Das gilt auch nach einem Sturz. Um wieder zum Start zu gelangen, ist am Rand der Rodelbahn hinauf zu gehen, nie auf der Bahn selbst. Ohne ausreichend viel Übung sollten zudem Kinder nicht allein rodeln.

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