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"Safer Internet Day": Internet soll für Kinder sicherer werden

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"Alarmknöpfe gegen Pädophile"

10.02.2009, 14:13 Uhr | dpa

"Safer Internet Day": Internet soll für Kinder sicherer werden.

Acht Prozent der Kinder landen auf problematischen Seiten. (Bild: dpa)

Anlässlich des "Safer Internet Day 2009"fanden in 40 Ländern verschiedenste Aktionen für mehr Sicherheit im Netz statt. Schwerpunkt war das Thema Cyber-Mobbing. Von der Europäischen Union wurde ein "Insafe-Quiz für Jugendliche" initiiert, das in 22 Sprachen angeboten wurde. Darüber hinaus luden zahlreiche weitere Online-Aktionen sowie Elternabende weltweit zur Beteiligung ein.

Computer spielt wichtige Rolle im Alltag

Kinder sitzen trotz zunehmender Bedeutung des Internets nach wie vor doppelt so lange vor dem Fernseher wie vor dem Computer. Für sechs- bis 13-Jährige bleibt das Fernsehen das wichtigste Medium, wie die KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) ergab, die anlässlich des "Safer Internet Day" in Mainz vorgestellt wurde. KIM steht für Kinder und Medien, Computer und Internet. Der Fernseher ist das Medium, mit dem sich die Kinder am häufigsten und am längsten beschäftigen, so das Ergebnis der KIM-Studie (Kinder und Medien, Computer und Internet) 2008. Dennoch spiele der Computer im Alltag der Kinder eine wichtige Rolle. Jedes zweite Kind im Alter von sechs und sieben Jahren habe bereits Erfahrungen am PC gesammelt. Von den Kindern zwischen sechs und 13 Jahren säßen drei Viertel zumindest selten vor dem Computer. Dieser werde zum Spielen, für Schularbeiten oder zum Surfen im Internet verwendet.

Zwei Drittel sind regelmäßig im Internet

Die Bedeutung des Internets wächst dabei laut der Studie. Der Anteil der Kinder, die einen Computer benutzen, stagniere zwar inzwischen. Drei Viertel der Computernutzer hätten aber bereits Interneterfahrung, zwei Drittel seien regelmäßig online. Vor allem die unter Zehnjährigen wandten sich vermehrt dem Netz zu. Im Internet informieren sich Kinder zunächst oder gehen auf Kinderseiten, Jungen spielen auch schon online, wie die Forscher mitteilten. Mit zunehmendem Alter kommunizierten die Kinder auch per E-Mail oder Chat, inzwischen auch über Instant Messengers und Communities.

Mehr Kontrolle durch Eltern?

Über die Hälfte der europäischen Jugend im Alter zwischen 14 und 19 Jahren bewegt sich im Internet ohne irgendeine Form von Kontrolle oder elterlicher Aufsicht, so die MSN-Studie. "Wir sind von diesen Ergebnissen sehr überrascht und hätten nicht mit einem derart hohen Wert gerechnet", stellt John Mangelaars, Chef der Consumer und Online Division Europe bei Microsoft, gegenüber der BBC fest. Rund 29 Prozent der Teenager in Europa seien schon mindestens einmal zu Opfern von sogenannten "Cyber-Mobbing"-Attacken geworden. "Die zunehmende Popularität von sozialen Netzwerk-Plattformen hat die Jugend zwar zu raffinierten Web-Usern gemacht. Was ihren Umgang mit dem Internet und den potenziellen Gefahren betrifft, die darin auf sie lauern, fehlt es ihnen allerdings noch an kritischem Bewusstsein und elterlicher Führung", kritisiert Mangelaars.

Problematische Seiten

Acht Prozent der jüngsten Internetsurfer sind nach eigenen Angaben bereits auf problematischen Seiten gelandet. Auch sieben Prozent der Eltern von Kindern, die das Internet nutzen, berichten laut einer aktuellen Umfrage, ihr Nachwuchs sei schon einmal - oft unabsichtlich - auf gewalthaltige, pornografische oder rechtsextreme Seiten gestoßen. Auch von Cyber-Mobbing sind immer mehr Kinder betroffen. In der JIM-Studie 2008 erklärten 25 Prozent der befragten zwölf- bis 19-Jährigen, dass in ihrem Bekanntenkreis schon jemand in einer Community fertig gemacht wurde. Am häufigsten verbreitet ist Flaming, also Beschimpfungen und Beleidigungen, sagt die Professorin Petra Grimm von der Hochschule für Medien in Stuttgart. Daneben kommen häufig Cyberthreats vor, Online-Drohungen, bei denen Übergriffe auf Opfer angekündigt werden. Manche Mobber übernehmen ein gefälschtes Profil, um es für Täuschungsaktionen einzusetzen - so wie Lori Drew es tat.

Alarmknöpfe gegen Pädophile

Minderjährige sollen in sogenannten sozialen Netzwerken im Internet besser geschützt werden. 17 Betreiber von Seiten wie Facebook und StudiVZ unterzeichneten in Luxemburg ein Abkommen, das beispielsweise "Alarmknöpfe" beim Kontakt mit mutmaßlichen Pädophilen vorsieht, teilte die EU-Kommission als Initiatorin der Vereinbarung in Brüssel mit. Zudem sollten die privaten Profile der jungen Nutzer in Zukunft nicht mehr über Suchseiten zugänglich sein und die Minderjährigen stets im Blick haben, wer ihre Einträge einsehen kann.

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