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"Safer Internet Day": Internet soll für Kinder sicherer werden II

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Cyber-Mobbing den Kampf angesagt

10.02.2009, 15:58 Uhr | dpa

"Safer Internet Day": Internet soll für Kinder sicherer werden II. Mutter und Tochter surfen gemeinsam im Internet.

Mutter und Tochter surfen gemeinsam im Internet. (Bild: T-Online)

Die richtigen Werkzeuge

Nach Angaben der EU-Kommission am "Tag für ein sichereres Internet" besuchen in Europa rund 42 Millionen Menschen regelmäßig soziale Internet-Netzwerke, wo sie sich etwa über ihre Interessen austauschen oder verabreden. Dabei müsse garantiert werden, dass minderjährige Nutzer "die richtigen Werkzeuge haben, sich zu schützen, wenn sie neue "Freunde" kennenlernen und persönliche Daten im Internet mitteilen", erklärte Medienkommissarin Viviane Reding. Zu den Unterzeichnern der freiwilligen Selbstverpflichtung gehören neben Facebook und StudiVZ auch MySpace, Yahoo!Europe, Google/YouTube, Microsoft Europe und andere, von denen einige schon ähnliche Abmachungen in Großbritannien und den USA eingegangen sind.

Schulen aufgerufen

An vielen Schulen gehört die Internet-Nutzung mehr und mehr zum Unterrichtsalltag. Im Rahmen des "Safer Internet Day 2010" rief Klicksafe alle Schulen auf, sich aktiv gegen Cyber-Mobbing stark zu machen. Schulen können das Thema mithilfe des neuen Unterrichtsmodules zum Cyber-Mobbing umsetzen oder mit der Selbstverpflichtungserklärung ein deutliches Zeichen gegen dieses Problem setzen. Um die Schüler und Lehrer vor den Gefahren aus dem Netz zu schützen, werden im Rahmen eines Wettbewerbs Lösungen für sicheres Surfen gesucht. Initiiert wird das Projekt vom eco Verband der deutschen Internetwirtschaft, dem Lehrerportal Lehrer-Online und dem Verein Deutschland sicher im Netz.

"Ein Netz für Kinder"

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat am Dienstag bei der zentralen Veranstaltung des internationalen Aktionstages im Berliner John Lennon-Gymnasium auf die Notwendigkeit hingewiesen, auch über die Gefahren des Internet aufzuklären und die Sicherheit im Netz zu stärken. Gerade jungen Internetnutzern müsse ein "kompetenter und kritischer Umgang mit Onlinemedien" vermittelt werden. Kinder müssten vor bedenklichen Inhalten bei der Nutzung neuer Medien geschützt werden. Daher habe er vor einem Jahr auch die Initiative "Ein Netz für Kinder" gestartet, die "qualitativ herausragende Internetangebote für Kinder" fördern soll, betonte Neumann.

Neuer Messenger ermöglicht Eltern Kontrolle

Microsoft stellte zudem den neuen "Windows Live Messenger für Kids" vor, der zusammen mit Jugendschutz.net, der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und der Johanniter Unfallhilfe entwickelt wurde. Der Messenger soll ab März 2009 kostenlos unter kinder-messenger.de erhältlich sein. Das Programm verzichte im Gegensatz zu bisheriger Software auf die Funktion zum Austausch von Dateien. Die Nutzer können sich nur mit Einverständnis der Eltern registrieren, die so persönliches Profil und Kontaktliste kontrollieren können. Im Profil des Kindes werden laut Microsoft keine persönlichen Daten oder Fotos veröffentlicht. Falls es bei einem Chat zu einer problematischen Situation komme, führe der Messenger direkt zu einer Beratungshotline der Johanniter-Unfallhilfe. Messenger sind Programme, mit denen zwei oder mehr Teilnehmer direkt online kommunizieren können. Für die KIM-Studie befragte der mpfs 1200 Kinder und deren Eltern im Frühsommer 2008. Die KIM-Studienreihe untersucht seit 1999 das Medienverhalten von sechs- bis 13-Jährigen. Im mpfs arbeiten die Landesanstalt für Kommunikation Baden- Württemberg, die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz und der Südwestrundfunk zusammen.

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