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Geschwister: So bereiten Sie das Erstgeborene vor II

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Geschwister  

"Du bekommt ein Geschwisterchen"

23.02.2009, 13:35 Uhr | sca, dpa

Der absoluten Liebe nicht mehr sicher

Das Kind, das lange die Nummer eins war, genießt nicht mehr die ungebrochene Aufmerksamkeit der Eltern. Es ist sich der absoluten Liebe der Eltern nicht mehr sicher, weil es noch ein anderes Kind gibt, das von den Eltern geliebt wird. Sie werden ihm diese Gefühle nicht ersparen können, denn natürlich ist es einfach Fakt, dass Babys nicht nur Zeit und Zuneigung der Eltern binden sondern schlicht und einfach nerven, wenn sie zu oft schreien.

So erleichtern Sie dem Großen die Anfangszeit

Binden Sie Ihr Kind in die Babypflege ein, wenn es das möchte. Lassen Sie es beim Wickeln zuschauen oder die Creme reichen. Vielleicht wickelt es seine eigene Puppe oder seinen Teddy, während Sie mit den Neugeborenen beschäftigt sind? Aber geben Sie dem Kind niemals das Gefühl Verantwortung für das Kleine zu tragen. Es ist und bleibt ein kleines Kind, das helfen kann, wenn es möchte. Hilfreich ist es auch, wenn der Papa oder die Großeltern in der Anfangsphase Zeit haben, sich mit dem älteren Kind zu beschäftigen. Ganz besonders in dieser Phase braucht das Erstgeborene exklusive Zeit für sich und damit die Sicherheit, ich werde genauso geliebt wie vorher. Wenn Freunde oder Verwandte ihren Antrittsbesuch machen, sollten sie immer zuerst das ältere Kind ausführlich begrüßen. Vielleicht bekommt es auch eine Kleinigkeit geschenkt? Lassen Sie es sein Geschwisterchen dem Besuch vorstellen.

Wenn die Kinder wieder schnullern oder einnässen

Häufig zeigen Kinder nach der Geburt ihres Geschwisterchens sogenanntes regressives Verhalten. Sie fangen wieder an zu schnullern, nässen nachts plötzlich wieder ein, verlangen nach der Brust oder sie zeigen sonst ein Baby-typisches Verhalten. Versuchen Sie gelassen zu bleiben - diese Reaktionen sind vollkommen normal und legen sich meist schnell von selbst. Schimpfen hilft nicht, im Gegenteil, es wird das Verhalten ihres Kindes eher verschlimmern.

Eifersucht und Stolz

Natürlich müssen aggressives Verhalten oder Attacken gegenüber dem Baby verhindert werden. Versuchen Sie trotzdem ruhig zu bleiben, denn Drohungen und harte Strafen verstärken die dahinterliegende Eifersucht und damit das Verhalten oft nur. Bei allem Gefühlschaos, das ihr Kind am Anfang empfindet. Wenn es merkt, dass es für seine Eltern genauso wichtig ist wie vorher, mischt sich in der Regel ganz schnell eine gehörige Portion Stolz darunter.


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