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Streik  

Bundesweit sind Kindertagesstätten geschlossen

06.05.2009, 11:21 Uhr | dpa

Fast 90 Prozent der Erzieherinnen leiden unter ihrem Job  (Foto: dpa)Fast 90 Prozent der Erzieherinnen leiden unter ihrem Job (Foto: dpa) In vielen Kindertagesstätten in ganz Deutschland wird heute gestreikt. Betroffen sollen vor allem Einrichtungen in Städten wie München, Dortmund, Nürnberg, Bremen, Stuttgart, Saarbrücken und Frankfurt sein, wie ver.di- Vorstandsmitglied Achim Meerkamp ankündigte.
Solidaritätsaktionen werde es auch in Berlin geben. Rund 10.000 Beschäftigte sollen insgesamt am Ausstand teilnehmen.



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Kinderbetreuung

Keine Annäherung

Die Gewerkschaft begründet den Streik mit dem Scheitern der Verhandlungen über einen Gesundheitstarifvertrag für die rund 200.000 Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes. Auch bei den parallel laufenden Verhandlungen für eine bessere tarifliche Eingruppierung mit deutlichen Entgeltverbesserungen hatte es zuletzt keine Annäherung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gegeben.

Ver.di: Arbeitsbedingungen verschlechtern sich

Betroffen von den Tarifauseinandersetzungen sind laut ver.di weitere rund 400.000 Beschäftigte in Sozialberufen, die nicht unmittelbar an die Tarifverträge gebunden sind und unter anderem in Wohlfahrtsverbänden oder der Diakonie beschäftigt sind. Mit dem Streik will ver.di auf die verschlechterten Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in Sozialberufen aufmerksam machen. Der physische und psychische Druck auf Erzieherinnen habe zugenommen, das Gehalt habe sich durch neue Eingruppierungssysteme in den letzten Jahren hingegen verschlechtert, sagte Meerkamp.

"Wertvolle Arbeit zum Dumpingpreis"

Zur Zeit verdienten mehr als ein Drittel der Erzieherinnen weniger als 1.500 Euro brutto, Sozialarbeiterinnen gingen durchschnittlich mit 2.426 Euro nach Hause. Da über 60 Prozent aller Erzieherinnen teilzeitbeschäftigt seien, bedeute dies, dass ein Drittel "dieses hochqualizifierten Personals" nach einer fünfjährigen Ausbildung auf ein oder zwei Nebenjobs angewiesen sei, um über die Runden zu kommen, sagte Meerkamp. "Erzieherinnen leisten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft, die nicht zu Dumpingpreisen zu haben ist."

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