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Kinderbetreuung: Ver.di plant ab Freitag ganztägige Kita-Streiks

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Kitas  

Ver.di plant ab Freitag ganztägige Kita-Streiks

13.05.2009, 08:22 Uhr | sca, dpa

Kinderbetreuung: Ver.di plant ab Freitag ganztägige Kita-Streiks .

Ab kommenden Freitag bundesweite Streiks in Kitas geplant. (Bild: dpa)

Flächendeckende und unbefristete Streiks - jetzt sind sie beschlossen: Ver.di plant ab Freitag in zahlreichen Städten ganztägige Streiks in kommunalen Kindertagesstätten. Proteste vorbereitet werden unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern und dem Saarland, wie die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf eine Umfrage unter Landesbezirken der Gewerkschaft berichtete. Ver-di erwartet lange Streiks. #

Sehr hohe Zustimmung erwartet

Ver.di-Chef Frank Bsirske rechnete schon vorher nach eigenen Worten fest mit flächendeckenden und unbefristeten Streiks. Die Gewerkschaften ver.di und GEW benötigten in der Urabstimmung dafür eine Zustimmungsquote von 75 Prozent. "Geld und Atem für den Arbeitskampf werden sehr, sehr lange reichen", betonte Bsirske. Der Berufsstand der Erzieher müsse endlich aufgewertet werden. An den Eltern liege es mit, Druck auf die kommunalen Arbeitgeber zu machen, damit ein tragfähiges Tarifergebnis zustande komme. Ver.di und GEW kämpfen neben einer höheren Eingruppierung der Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes für einen besseren Gesundheitsschutz.

Was Eltern tun können

Bei den meisten Eltern besteht großes Verständnis für die Streiks und die Anliegen der Erzieher. Trotzdem müssen sich viele Eltern rechtzeitig darum kümmern, Alternativen zur Kinderbetreuung sie finden, wenn beide Elternteile arbeiten müssen. Sie sollten aber vorsichtig sein, ihre Kinder unangekündigt und unabgesprochen einfach mit zum Arbeitsplatz zu nehmen. Viele Arbeitgeber sehen das nicht gerne. Stattdessen sollten Eltern schon jetzt das Gespräch mit ihren Vorgesetzten suchen. In manchen Städten gibt es Auffangkitas, die für den Notfall geöffnet hatten. Ansonsten organisierten viele Eltern eine private Betreuung. Sollten Eltern keine Betreuung organisieren können, haben Sie arbeitsrechtlich gesehen die Möglichkeit, zu Hause zu bleiben.

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