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Initiative: "watch your web"  

Datenschutz: Jugendliche im Netz sensibilisieren

09.06.2009, 14:02 Uhr | ruf, dpa

Initiative: "watch your web"Initiative: "watch your web" (Bild: IJAB)Mit einer neuen Internet-Kampagne sollen Jugendliche im Umgang mit persönlichen Daten im Netz sensibilisiert werden. Das Bundesverbraucherschutz- ministerium und das Bundesfamilienministerium gaben in Berlin den Startschuss für die Kampagne "watch your web", die über Risiken und einen besseren Schutz von Daten informieren soll. Das Internet sei der Schulhof des 21. Jahrhunderts, erklärte Bundesverbraucher- schutzministerin Ilse Aigner (CSU). Den meisten Jugendlichen sei aber nicht bewusst, dass sie sich nicht nur mit Freunden austauschten.

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Internet-Communitys weiter auf dem Vormarsch

Im Zuge des viel diskutierten Web 2.0 sind neue, um die Gunst junger Menschen konkurrierende, Internet-Communitys und Online-Dienste entstanden. So erleben wir derzeit einen Boom sozialer Netzwerke wie "StudiVZ.de“, "SchuelerVZ.de“, "Lokalisten.de“, "Wer-kennt-wen.de“ oder "Facebook.com“, die auch ein neues Nutzungsverhalten der Zielgruppe hervorbringen. Mit minimalem technischem Aufwand können sich junge Menschen über Profilseiten veröffentlichen, zahllosen Themengruppen anschließen und somit neuartige Chancen der Präsentation und Kommunikation nutzen. Dabei herrscht jedoch eine überwiegend freizügige Preisgabe persönlicher Daten. Geburtsdatum, Hobbys, Lieblingsfach, Wohnort, Schule, gepaart mit Privatfotos und intimen Videoclips eröffnen hier eine beinahe vollständige Erfassung der persönlichen Identität.

Risiken sind Jugendlichen oft nicht bewusst

Welche Risiken und Gefahren für die Persönlichkeitsrechte mit der Nutzung solcher Dienste verbunden sind, ist den Nutzerinnen und Nutzern oft nicht bekannt oder wird von ihnen schlicht ignoriert. Welcher Missbrauch mit persönlichen Daten, durch Formen des Online-Mobbings betrieben werden kann, spüren Jugendliche erst dann, wenn es zu spät ist und die Daten bereits auf tausenden Rechnern Verbreitung gefunden haben. So können Personen Einblick auf intime Informationen nehmen, die sich außerhalb des Freundeskreises der jungen Menschen befinden und damit weit reichende Schäden in der Entwicklung der Betroffenen verursachen. Potentielle Arbeitgeber vervollständigen die eingereichte Bewerbung mit privaten Informationen aus sozialen Netzwerken. Hierbei kann das aus Spaß eingestellte Partyfoto, die Zugehörigkeit zu vermeintlich lustigen Gruppen mit anzüglichen Titeln oder private Kommunikation mit Freunden zum direkten Bewerbungsausschluss führen.

Jugendliche direkt ansprechen

Um sich den aktuellen Herausforderungen der veränderten Mediennutzung zu stellen, startet "IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit" der Bundesrepublik Deutschland mit seinem Projekt Jugend online eine öffentlichkeitswirksame Jugendkampagne, die direkt junge Menschen aufklärt und dafür sensibilisiert einen bewussten und kritischen Umgang mit persönlichen Daten im Internet zu pflegen. Gefördert wird die Kampagne vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Um die Zielgruppe der Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren zu erreichen, bedient sich die Kampagne einer viralen Strategie, die genau dort ansetzt, wo sich die Nutzerinnen und Nutzer im Netz bewegen.

Tipps für den persönlichen Datenschutz

Hierzu wurden neben einer zentralen Webseite kurze Videoclips zu den Hauptbotschaften der Kampagne entwickelt, um Jugendliche altersgerecht innerhalb der sozialen Netzwerke zu motivieren, selbst zu Multiplikatoren der Botschaften zu werden. Ziel ist es, dass die aktivierten jungen Menschen ihre Kreativität nutzen, um in Form eigenständig erstellter Medienprodukte wie Videos, Sprüche und Banner andere Jugendliche direkt zu erreichen und jugendgerecht anzusprechen. Dabei werden die zentralen Bedürfnisse im Freizeitverhalten der Jugendlichen positiv aufgegriffen werden. Die Kampagnenwebseite www.watchyourweb.de stellt den inhaltlichen Rahmen der Initiative vor und präsentiert neben den Zielen und Trägern der Kampagne vor allem Informationen und praktische Tipps und Tutorials, wie man seine persönlichen Daten schützen kann und welche Inhalte man nicht preisgeben sollte.

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