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Konfliktbewältigung  

So vermeiden Sie Streit bei der Kindererziehung

08.07.2009, 13:54 Uhr | iri, t-online.de

Streit wegen der Kindererziehung vermeiden. So können Sie Streitereien wegen der Kindererziehung vermeiden.

So können Sie Streitereien wegen der Kindererziehung vermeiden. (Bild: Imago)

"Wenn du's mir nicht erlaubst, frag ich eben Papa!" - Uneinigkeiten in der Kindererziehung, beispielsweise darüber, wie lange die Kinder fernsehen dürfen oder wie viele Süßigkeiten erlaubt sind, gibt es bei vielen Eltern. Oft sind es nur Kleinigkeiten, aber manchmal geht es auch um Grundsatz- fragen, zum Beispiel welche Werte den Kindern vermittelt werden sollen oder wie viele Freiheiten man ihnen lassen sollte. Wir sagen Ihnen, wie Sie große Streitigkeiten mit Ihrem Partner verhindern können.

Versuchen Sie Vorwürfe zu vermeiden

Geben Sie Ihrem Partner auf keinen Fall das Gefühl, dass er immer alles falsch macht. Sätze wie "Nie holst du die Kinder von der Schule ab" sollten Sie vermeiden, stattdessen lieber konstruktiv Kritik, Wünsche und Verbesserungsvorschläge äußern: "Es wäre schön, wenn du die Kinder ein- bis zweimal pro Woche abholen könntest".

Nehmen Sie sich Zeit

Oft staut sich Ärger im Laufe der Woche an, weil man sich zu wenig Zeit nimmt, um über Probleme zu sprechen und dann kommt es zum Riesenkrach. Wenn es geht, lieber direkt darüber reden oder sich einmal in der Woche an einem festen Tag zusammensetzen und über alles, sowohl negatives wie auch positives sprechen.

Finden Sie Lösungen

Seien Sie nicht immer davon überzeugt, dass Ihre Meinung die richtige ist oder die des Partners die falsche. Richtig und falsch in diesem Sinne gibt es nämlich nicht. Starten Sie ein Familienexperiment: Eine Woche lang kümmert sich Ihr Partner darum, dass die Kinder morgens pünktlich aufstehen und sich schulfertig machen und in der darauffolgenden Woche sind Sie dafür verantwortlich, dass das morgendliche Aufstehen und Anziehen klappt. Nach beiden Wochen sprechen Sie darüber, welches Modell besser funktioniert hat und welches Sie zukünftig beibehalten wollen.

Gehen Sie Kompromisse ein

Oft lassen sich Probleme nicht wirklich lösen, dann gilt es Kompromisse zu finden. Auch wenn Sie die Meinung Ihres Partners nicht teilen, springen Sie ihm zuliebe über Ihren Schatten und tun es trotzdem. Ein Beispiel: Ihre Kinder wollen unbedingt auf der Straße Inline-Skaten üben, Sie haben nichts dagegen, aber Ihr Partner hält das für zu gefährlich. Als Kompromiss vereinbaren Sie, dass die Kinder das zwar dürfen, aber nur wenn ein Erwachsener dabei ist.

Machen Sie die Kinder nicht zu Ihren Verbündeten

Wenn Ihr Partner den Kindern verboten hat, fernzusehen oder Computer zu spielen, sollten Sie nicht zu den Kindern sagen, dass Sie es ihnen zwar erlauben, aber nur wenn sie dem Vater/der Mutter nichts davon erzählen, denn damit stürzen Sie die Kinder in einen Gewissenskonflikt und bringen sie dazu, den Konflikt für Sie auszutragen. Wenn Sie sich in diesem Fall gegen Ihren Partner stellen, sollten Sie auch dazu stehen und den Konflikt selber austragen.

Partner nicht nur als Mutter/Vater sehen, sondern als Frau/Mann

Oft stecken hinter den kleineren Streitereien über die Kindererziehung ernsthafte Beziehungsprobleme. Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Ihr Partner Ihnen nicht genug Anerkennung oder Verständnis entgegen bringt oder sie fühlen sich überfordert. Dann sollten Sie sich Zeit nehmen, in Ruhe über Ihre Beziehung nachdenken und sich gegebenenfalls professionelle Hilfe bei einer Eheberatung oder Paartherapie holen.

Nehmen Sie's mit Humor

Bei allen Konfliktsituationen den Humor nicht vergessen, vieles lässt sich mit einem kleinen Scherz besser ertragen. Nehmen Sie nicht alles zu ernst, sondern reagieren Sie auch mal locker. Wenn Sie zum Beispiel merken, dass Ihr Partner dem Kind erlaubt hat, fernzusehen, obwohl Sie es verboten hatten, machen Sie einen Witz darüber ("Na, hast du's wieder mal geschafft, die Mama zu überreden und dein Ziel erreicht?!"), anstatt einen Streit zu beginnen.

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