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BundesForum verurteilt Alkoholexzesse bei Jugendreisen

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Jugendschutzgesetz  

Alkoholexzesse bei Kinder- und Jugendreisen

03.08.2009, 09:42 Uhr | iri; ots

Bei einigen Jugendreisen wird harter Alkohol an die Teilnehmer verteilt.Bei einigen Jugendreisen wird harter Alkohol an die Teilnehmer verteilt. (Bild: Imago)Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen ist strikt gegen jegliche Art von Reisen, bei denen gegen bestehende Gesetze verstoßen wird. Im Fokus des Branchenverbands: Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz im Zusammenhang mit Alkohol. In der jüngsten Vergangenheit kamen Beschwerden über die Praktiken einiger Reiseveranstalter auf, die nicht dem BundesForum angehören. Bei den Reisen dieser Unternehmen wurde harter Alkohol an Jugendliche ausgeschenkt. Bei einigen Partys soll es laut Eltern und Teilnehmern sogar zum "Komasaufen" - also zum exzessiven Konsum von hochprozentigen Getränken - gekommen sein.

Verantwortungslose Flatrate-Partys und Komasaufen

Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen kann solche Vorfälle nicht tolerieren. Stephan Schiller vom Branchenverband: "Wir haben nichts gegen Partys und wir sind auch keine Spaßverderber. Im Sinne moderner Suchtprävention kann es sinnvoll sein, wenn Jugendliche im geschützten Rahmen einer Jugendreise unter Aufsicht kleinere Mengen Alkohol trinken dürfen, wenn sie es wollen. Flatrate-Partys und Komasaufen mit Alkopops und Schnäpsen haben damit allerdings nichts zu tun. Dadurch werden Minderjährige zum exzessiven Alkoholkonsum verführt - das ist verantwortungslos und kriminell!"

Gravierende Unterschiede zwischen den Jugendreisen

Schiller fordert auch von Gewerbe- und Jugendämtern mehr Aufmerksamkeit für den Jugendschutz. "Wir hoffen, dass wir dahingehend weiter sensibilisieren können. Es besteht ein meilenweiter Unterschied zwischen guten, betreuten Jugendreisen und diesen schwarzen Schafen. Der Verband möchte, dass Jugendreisen ein toller Erfahrungs- und Lernort für junge Leute sind."

Checkliste und persönliche Beratung

Das BundesForum dient für viele Eltern und andere Interessierte als Beratungsstelle und Anlaufstation auf der Suche nach einer geeigneten Jugendreise. "Auf den ersten Blick - zum Beispiel im Internet - ist es nicht leicht, die seriösen Veranstalter zu finden. Es sei denn, sie lassen sich von uns helfen," empfiehlt Schiller. Um die Beratung weiter zu vereinfachen, hat das BundesForum eine Checkliste erstellt, mit der schnell herausgefunden werden kann, ob ein Veranstalter seriös ist. Die Liste können Interessierte von der Homepage des BundesForum herunterladen.

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