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Harmoniebedürfnis oder Konfrontationskurs?

Im Briefkasten liegt ein bitterböser Brief des älteren, kinderlosen Nachbarn, der sich darüber beschwert, dass schon wieder der Fußball Ihres Sohnes in seinem Blumenbeet gelandet sei und der Sohn auch noch frech gewesen sei. Wie reagieren Sie? Zerreißen Sie den Brief wutenbrannt noch am Briefkasten und werfen die Schnipsel in genau das Blumenbeet, in dem der Fußball lag. Im Nachhinein sind Sie ganz froh, dass der Nachbar nicht zuhause war und nicht sehen konnte, wie Sie gegen den Zaun gekickt haben und dabei böse Beleidigungen, wie "Blödmann! Du warst wohl nie Kind!" und Derberes von sich gegeben haben. Oder nehmen Sie den Brief, lesen ihn gemeinsam mit dem beschuldigten Kind. Dann fahren Sie Ihrem Sohn sanft durch die Haare und fragen: "Na, wie war das denn?" Nach einer kleinen Verteidigungsrede Ihres Sohnes, schlagen Sie vor: "Komm, wir nehmen ein paar Stücke von dem selbstgebackenen Kuchen, klingeln mal bei ihm und entschuldigen uns. Der hat das bestimmt nicht so gemeint." Gehen Sie auf Konfrontationskurs oder streben Sie nach Harmonie? Wird Ihr Kind später Konflikte aggressiv lösen oder mit dem "Gegner" nach einer für beide akzeptablen Lösung suchen?




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