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Kindererziehung  

Erziehungsstil nicht vor den Kindern kritisieren

02.02.2010, 09:41 Uhr | ddp

Erziehungsstil des Partners nicht vor den Kindern kritisieren. Eltern liegen im Bett und streiten miteinander.

Den Erziehungsstil des Partners nicht vor den Kindern kritisieren. (Bild: Imago)

Theoretisch sind sich die meisten angehenden Eltern ziemlich einig, wie sie ihren Nachwuchs erziehen möchten. Doch in der Praxis ist es oft nicht leicht, sich an die eigenen Grundsätze zuhalten - und auch der Partner verhält sich im Chaos des Familienalltags nicht immer so wie abgesprochen. "In jeder Familie sollte es einige Regeln geben, an die sich Kinder und Eltern halten", sagt Jacqueline Schwarz vom Zentrum für Familientherapie "Ostkreuz" in Berlin. Kinder könnten jedoch auch damit umgehen, wenn ein Elternteil strenger als das andere sei. "Hauptsache ist, dass die Eltern sich verstehen und das Kind nicht in ein Spannungsfeld zwischen ihnen gerät", sagt Schwarz.

Es gibt kein "richtig" oder "falsch"

Die Familientherapeutin betont, wie wichtig es für beide Elternteile sei, eine wohlwollende und unterstützende Haltung gegenüber dem Partner einzunehmen - auch wenn nicht in allen Erziehungsfragen Einigkeit herrscht. "Das Elternteil, das in eine Situation zuerst erzieherisch eingreift, sollte federführend sein", rät Schwarz. Der Partner sollte den eingeschlagenen Kurs akzeptieren und sich mit Kritik zumindest so lange zurückhalten, bis die Kinder nicht mehr im Raum seien. Mit der Zeit merkten viele Eltern allerdings, dass es in Erziehungsfragen nicht unbedingt "richtig" oder "falsch" gibt, sondern viele verschiedene Möglichkeiten, erklärt Jacqueline Schwarz.

Streitereien nicht vor den Kindern austragen

Streitigkeiten bezüglich des Erziehungsstils hätten oftmals zwei Ebenen, erläutert ihr Kollege Michael Hofert. "Einerseits geht es darum, was das Beste für das Kind ist, andererseits spielen auch Dominanzgefechte zwischen den Partnern eine Rolle", sagt er. Diese sollten auf keinen Fall vor den Kindern ausgetragen werden. Gerade bei jungen Familien seien die unterschiedlichen Lebenswelten der beiden Elternteile die Ursache für einige Probleme. Während ein Partner weiter arbeiten geht, ist der andere meist einige Monate mit dem Baby zu Hause. Hier sei es hilfreich zu akzeptieren: Derjenige, der daheim bleibt, bestimmt bis zu einem gewissen Grad die Regeln.

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