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Kinderschutz im Auto: Ein Viertel ist falsch gesichert

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Kinderschutz im Auto  

Anschnallen alleine reicht nicht

13.07.2010, 09:43 Uhr | dpa

Kinderschutz im Auto: Ein Viertel ist falsch gesichert. Mutter schnallt ihre Tochter an.

Kinderschutz: Auf allen Fahrten oberstes Gebot. (Bild: Imago)

Es ist einfach manchmal lästig. Man will nur schnell in den Supermarkt um die Ecke, und weil der Partner gerade nicht da ist, müssen die Kids mit. Bis die im Auto sicher verstaut sind, können locker einige Minuten vergehen. Viele Eltern verzichten deshalb hin und wieder darauf, diese Prozedur auf sich zu nehmen - und nehmen damit ein hohes Risiko in Kauf, wie Experten warnen. Bei einem Unfall, kann sich solche Bequemlichkeit bitter rächen.

Ein Viertel aller Kinder falsch gesichert

Der Sicherheitsgurt im Auto ist für Kinder nur in Verbindung mit einem passenden Kindersitz der "Lebensretter Nummer eins". Deshalb raten Unfallforscher zu "altersgerechten Rückhaltesystemen". Aufklärungsbedarf gibt es aber noch immer: Neuesten Erhebungen der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach (BASt) zufolge ist jedes vierte Kind ab sechs Jahren nur mit Erwachsenengurten und damit falsch gesichert.

Der richtige Gurtverlauf

Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren waren nach BASt-Angaben im vergangenen Jahr inner- wie außerorts in 28 Prozent der untersuchten Fälle nicht altersgerecht gesichert. Gefährlich sei vor allem der falsche Gurtverlauf im Bauchbereich, warnen deshalb Mitarbeiter der Allianz-Sicherheitsforschung in München. Kann sich der Gurt nicht am Becken abstützen, drohe hohe Verletzungsgefahr für die inneren Organe. Ein weiterer Experten-Tipp: Der Gurt muss auch im Schulterbereich den richtigen Halt finden und über das Schlüsselbein laufen. Als Regel gelte, dass für Kinder mit einer Körpergröße von weniger als 1,50 Meter auch bei kurzen Fahrten stets ein altersgerechtes Rückhaltesystem verwendet werden sollte. Dass der Gurt eng am Körper liegen muss, verstehe sich von selbst.

Kindersitze - manchmal lästig, immer sicher

Gerade bei kurzen Fahrten, wie der zum Supermarkt, ist die Sicherung des Kindes oder gar der Kinder oft lästig. Wie viel sie aber bringt, zeigt die statistische Erhebung der BASt. Danach gehe seit der Einführung der gesetzlichen Verpflichtung zur Nutzung geeigneter Kindersitze 1992 die Zahl der bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten Kinder zurück. Starben damals nach BASt-Angaben bundesweit noch 207 Kinder bei Pkw-Unfällen, waren es 2009 mit 37 Todesfällen weniger als ein Fünftel. Würden Kinder im Auto immer angemessen gesichert, wäre die Zahl sicher noch niedriger.

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