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Kindersicherheit: Am Wasser nicht aus den Augen lassen

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Kindersicherheit  

Planschen nur unter Aufsicht

22.07.2010, 10:06 Uhr | dpa

Kindersicherheit: Am Wasser nicht aus den Augen lassen. Mädchen planscht im Pool.

Sogar Schulkinder brauchen noch besondere Aufsicht. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Ganz Deutschland schwitzt in einem der wärmsten Sommer der letzten Jahrzehnte. Abkühlung verspricht da der Sprung ins kühlende Nass. Schwimmen gehen im Freibad, am Badesee oder, wenn vorhanden, gar im eigenen Pool. Doch wenn die Kinder vergnügt planschen, sollten Eltern besonders achtsam sein und den Nachwuchs nicht einmal kurz aus den Augen lassen. Schon ein kurzer Moment kann ausreichen, dass der fröhliche Badespass ein tragisches Ende nimmt. Experten warnen und geben Tipps zur Vorbeugung.

Kleinkinder auch in flachem Wasser gut beobachten

Eltern dürfen ihre kleinen Kinder in der Nähe von Wasser nie aus den Augen lassen. Die meisten Ertrinkungsunfälle mit Kleinkindern ereignen sich, während die Aufsichtspersonen mit anderen reden, lesen, essen oder telefonieren. "Für die Kleinen reichen schon wenige Zentimeter Wassertiefe, um zu ertrinken", warnt Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Köln. Aufgrund ihres überproportional großen Kopfes verlieren Kinder leichter den Halt. "Fallen sie mit dem Kopf ins Wasser, löst dies eine Art Schockreaktion aus, die Stimmritze im Rachenraum schließt sich und macht die Atmung unmöglich", erläutert der Kinder- und Jugendarzt. Fachleute sprechen bei diesem Phänomen auch vom trockenen Ertrinken.

Swimmingpools angemessen sichern

Tipps zur Vorbeugung: Gibt es im Umfeld des Kindes Wasserbehälter, müssen diese gesichert sein. Ein Swimmingpool im Garten sollte mit einem mindestens 1,30 Meter hohen Zaun umgeben sein, der Kindern keine Zwischenstangen oder Handhalterungen zum Hinaufklettern bietet. Der Zwischenraum zwischen den Brettern oder Stangen sollte weniger als elf Zentimeter betragen, damit sich kein Kleinkind durchzwängen kann. Die Türen zum Pool sollten von alleine zufallen, einrasten und und die Türklinke sollte für Kinderhände nicht erreichbar sein.

Untergehen ohne einen Laut

Laut Fegeler ist nicht nur bei den Kleinsten besondere Aufmerksamkeit notwendig. Auch Schulkinder sollten nie ohne Aufsicht schwimmen dürfen. "Ältere Kinder können aufgrund einer plötzlichen Kreislaufschwäche ohne jeden Laut plötzlich untergehen. Experten sprechen vom stillen Ertrinken", warnt der Kinderarzt. Besonders häufig seien pubertierende Jugendliche betroffen. Deshalb sollte niemand erhitzt, ohne sich vorher abzukühlen, oder mit vollem Magen ins Wasser gehen.

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