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Halloween  

Halloween: Bundesweit Polizeieinsätze

01.11.2010, 16:16 Uhr | rw, dapd, dpa

Halloween verursacht zahlreiche Polizeieinsätze. Halloween: Zwei verkleidete Kinder. (Bild: dpa)

Halloween: Der Tag der Geister und Hexen erobert auch Deutschland. (Bild: dpa) (Quelle: dpa)

Der 31. Oktober: Das Datum, das in Deutschland noch vor wenigen Jahren nur für den Reformationstag der Protestanten stand, gehört inzwischen den Geistern, Hexen und Monstern. Aus Amerika herübergeschwappt, ist Halloween inzwischen auch für deutsche Kinder ein liebgewordener Spaß. Einige Erwachsene haben sich daran aber offenbar noch nicht so ganz gewöhnt, wie einige zum Teil kuriose Ereignisse der letzten Nacht belegen.

Regensburger gibt Kindern Saures

Keinen Spaß verstand zum Beispiel ein Mann aus Regensburg. Der 51-Jährige ging mit einem Gehstock auf zwei zehn Jahre alte Kinder los. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Kinder bei dem Mann geklingelt und von ihm "Süßes" gefordert. Doch statt Schokolade zu bekommen, erlebten die beiden Kinder eine böse Überraschung: Der Mann gab den Kindern buchstäblich "Saures". Mit seinem Gehstock schlug der Regensburger auf die Kinder ein. Sie erlitten blaue Flecken und Beulen am Kopf. Den Spaßverderber erwartet nun eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Brandstiftungen in Hamburg

Doch nicht nur die Regensburger Polizei hatte gestern eine unruhige Halloween-Nacht. Bundesweit wurden etliche Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und Schlägereien gemeldet. Immer wieder liefen Streiche aus dem Ruder. In Hamburg brannten Müll- und Altpapiercontainer, im oberfränkischen Bamberg warfen Jugendliche brennendes Toilettenpapier auf parkende Autos. Ein Wagen fing Feuer und brannte aus. Die 13 bis 15 Jahre alten Jugendlichen wurden erwischt, der Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Auch aus anderen Regionen wurden Schäden an Autos gemeldet.

300 Einsätze allein in NRW

So rückten die Polizeistationen in Nordrhein-Westfalen etwa zu insgesamt mehr als 300 Einsätzen aus. Im Kreis Coesfeld waren extra mehr Polizisten teils in Zivil im Einsatz, um größere Ausschreitungen zu verhindern. In Wermelskirchen rissen Randalierer Verkehrsschilder heraus und schmissen sie auf die Straße. Bei der Polizei in Düsseldorf hieß es: "Das war eine lange Nacht." Am Morgen klebte an etlichen Haustüren Eimatsch, Rasierschaum oder ähnlicher Glibber - Strafe für all jene, die weder Süßigkeiten noch Geld parat hatten.

Umstrittener Spuk

Nicht zuletzt wegen der vielen Sachbeschädigungen ist das nächtliche Treiben am 31. Oktober auch hoch umstritten. In einer nicht repräsentativen Umfrage unter den Usern des Eltern-Portals von t-online.de gaben mit 50,9 Prozent mehr als die Hälfte an, dass sie Halloween wegen der vielen provozierten Polizeieinsätze und der kommerziellen Ausrichtung des ganzen Spuks ablehnen. Weitere 17 Prozent sehen Halloween kritisch, weil so der Reformationstag abgewertet werde. Nur gut 30 Prozent finden Halloween gut beziehungsweise stehen dem Fest neutral gegenüber und sind der Meinung, im Sinne der Kinder solle man es ruhig begehen.

Mischung aus Sylvester und Mai-Krawallen

Viele Polizisten dürften sich den Usern wohl anschließen. Halloween sei eine "Kombination zwischen Sylvesternacht und Nacht zum ersten Mai" gewesen, sagte ein Heibronner Polizeisprecher. Mülleimer, Container und Autos seien angezündet oder beschmiert worden. In Mannheim berichtete die Polizei von eingeschlagenen Schaufensterscheiben. Fassaden, Busse und Bahnen seien mit Eiern, ein Wagen der Polizei mit Steinen beworfen worden. Bei zahlreichen Jugendlichen seien Böller und Soft-Air-Waffen gefunden worden. Auch in Niedersachsen kam es zu Sachbeschädigungen durch randalierende Halloween-Trupps. Hier hatten Kinder Schokoladenpudding gegen eine Fassade geworfen und verursachten so rund 2000 Euro Schaden.

Wie im Horror-Film

Als leibhaftiger Teil eines schlechten Horror-Streifens dürften sich die Besucher einer Halloween-Party im oberpfälzischen Wackersdorf gefühlt haben, als ein Mann im schwarzen Wagen vorfuhr, ausstieg, eine Kettensäge aus dem Kofferraum holte und begann, damit den Zaun des Grundstücks zu zerlegen. Die Veranstalter der Party konnten den Täter vertreiben, die Gäste kamen mit dem Schrecken davon.

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