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Weihnachten: Kinder werden mit Geschenken überschüttet

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Weihnachten  

Teures Weihnachtsfest

19.11.2010, 08:54 Uhr | rw, ots, t-online.de

Weihnachten: Kinder werden mit Geschenken überschüttet. Weihnachten: Viele Kinder werden mit Geschenken überschüttet. (Bild: imago)

Weihnachten: Viele Kinder werden mit Geschenken überschüttet. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Alle Jahre wieder: Wenn sich Weihnachten nähert, stellt sich irgendwann auch die Frage, welche Geschenke der Nachwuchs sich wünscht. Auch Großeltern, Tanten und Onkel rufen an und wollen wissen, was sie den Kleinen schenken können. Doch der Weg zum optimalen Weihnachtsgeschenk ist lang. Auch für Eltern ist es nicht ganz leicht, jedem Bekannten und nahem Verwandten ein gutes Weihnachtsgeschenk für den eigenen Nachwuchs zu empfehlen. Es stellen sich viele Fragen: Was wünscht sich der Sprössling überhaupt? Wie viel darf ein Geschenk von Oma kosten? Und kann das Kind dann auch für längere Zeit etwas damit anfangen?

Spielsachen bei Kleinen noch immer hoch im Kurs

Bei Jüngeren stehen nach wie vor Spielsachen ziemlich hoch im Kurs. Doch schon bei den Kinder über acht Jahren reduziert sich der Anteil der Spielsachen am gesamten Geschenkevolumen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage der Gesellschaft für erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (Gewis) im Auftrag von myToys.de. Insgesamt hängt es demnach stark vom Alter des Kindes ab, wie viel Geld Eltern im Schnitt für Spielzeug investieren, wie folgende Tabelle zeigt:

Alter des KindesAusgaben für Spielzeug pro Kind
0 - 2 Jahre 57 Euro
3 - 5 Jahre 90 Euro
6 - 8 Jahre112 Euro
9 - 12 Jahre 98 Euro
> 12 Jahre 87 Euro
Gesamt 89 Euro

(Quelle: Gewis-Umfrage für myToys.de)

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Wem diese Beträge noch recht gesittet vorkommen, sollte sich nicht täuschen lassen: Viel höher fallen die Summen aus, wenn man Eltern nach den geplanten Ausgaben für alle Geschenke befragt. Hier werden im Durchschnitt 316 Euro pro Kind einkalkuliert. Das sind fünf Euro mehr als im Vorjahr. Verantwortlich für diese hohe Summe sind vermutlich kostspielige Geschenke wie Computer, Fahrräder, Möbel, Kleidung, Handys oder MP3-Player, die insbesondere zu Weihnachten Kinder und Jugendliche begeistern.

Eltern können Vorgaben machen

Nicht selten gibt es auch Verwandte, die es bei den Geschenken einmal so richtig krachen lassen wollen. Das allerdings ist den Eltern nicht immer recht. Wenn der reiche Onkel, zu dem das Kind eigentlich kaum Kontakt hat, mit einer Spielekonsole oder ähnlichem alle anderen Geschenke in den Schatten stellt, sind Eltern nicht unbedingt begeistert. An dieser Stelle sollten sie ihre Bedenken im Vorfeld klar kommunizieren. Denn wenn ein Geschenk erst einmal unter dem Baum liegt, ist es zu spät. Es dürfte schwer werden, dem Kind Handy oder Spielekonsole im Nachhinein wieder weg zu nehmen, ohne damit ein Drama zu provozieren.

Alternativgeschenk langfristige Geldanlage

Möchte ein Verwandter oder Patenonkel dem Kind mit seinem Geld aber unbedingt etwas Gutes tun, kann eine langfristige Geldanlage als Puffer für später sinnvoll sein. Je nach Risikofreude des Anlegers könne das zum Beispiel Bundesschatzbriefe oder ein Aktienfond sein. Die Eltern oder der Schenkende selbst verwalten das angelegte Geld dann so lange, bis die Kinder volljährig sind. Von einem solchen Geschenk hat der Nachwuchs wirklich etwas, wenn er später einmal einen finanziellen Puffer braucht, und es dominiert nicht alle anderen kleineren Präsente - anders als etwa eine X-Box unter dem Weihnachtsbaum es täte.

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