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Eltern-Knigge: Unprofessioneller Erziehungsratgeber mit Charme, Witz und Hang zur Selbstironie

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Eltern-Knigge  

"Eltern-Knigge": Vom eigenen Kind beim Sex erwischt - wie reagieren?

31.05.2011, 08:14 Uhr | rw, t-online.de

Eltern-Knigge: Unprofessioneller Erziehungsratgeber mit Charme, Witz und Hang zur Selbstironie. Eltern-Knigge: Was tun, wenn das Kind einen beim Sex erwischt? (Bild: imago)

Eltern-Knigge: Was tun, wenn das Kind einen beim Sex erwischt? (Bild: imago) (Quelle: imago)

Papa ist mit Söhnchen auf dem Spielplatz. Und während der Kleine so oft rutschen geht, dass es schon fast als Wunder zu bezeichnen ist, wenn sein Hosenboden unter der andauernden Belastung nicht durchscheuert, kommt sich Papi ziemlich überflüssig vor. Macht ja nichts, da kann sich der Herr mal entspannen und gemütlich seine Zeitung lesen und eine Zigarette rauchen. Oder nicht? Die Frage, ob Eltern auf dem Spielplatz rauchen dürfen, ist nur eine von insgesamt 150, mit der sich der "Eltern-Knigge" beschäftigt. Wie sollten Eltern sich in schwierigen Situationen verhalten? Machen Sie den Test! Wie gut wissen Sie bescheid?

Der "Eltern-Knigge" stellt die wichtigen Fragen des Alltags

"Muss unsere Tochter ihren Teller leer essen?", "Darf unser Sohn mit Waffen spielen?" oder auch "Wie reagieren wir, wenn unser Kind uns beim Sex erwischt?" Es gibt Fragen, über die man sich als Single oder Paar ohne Kinder einfach nie Gedanken macht. Auch Eltern fällt es oft schwer, immer die richtige Antwort zu finden und die dann, wenn möglich, auch noch angemessen zu kommunizieren. Einerseits erinnert man sich mit Grauen an die eigene Kindheit, in der man es gehasst hat, wenn man den bitteren Rosenkohl unbedingt aufessen musste. Andererseits: Hat es einem geschadet? Man will ja auch keine Prinzessin auf der Erbse großziehen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes immer und überall nur die Rosinen herauspickt.

"Unprofessioneller Erziehungsratgeber" mit Hang zur Selbstironie

Was also tun? Wie soll man sich als zwar moderner und aufgeschlossener, aber zugleich auch konsequenter und wertbewusster Elternteil verhalten? Mit ihrem "Eltern-Knigge" versuchen die Herausgeber Matthias Kalle und Tanja Stelzer Antworten zu liefern - und zwar aus Eltern-Perspektive. Und gerade deshalb, weil es ausnahmsweise einmal keine Entwicklungspsychologen, Experten für Kinder- und Jugendpsychologie oder Diplom Sozialpädagogen sind, die versuchen, auf die alltäglichen Eltern-Fragen Antworten zu geben, kommt der "Eltern-Knigge" erfrischend charmant und (selbst)ironisch daher und kann sich so positiv von der meisten anderen Ratgeber-Literatur zum Thema Erziehung absetzen. Dass sich das Buch selbst schon auf dem Cover als "unprofessioneller Erziehungsratgeber" bezeichnet, macht klar, dass hier Eltern für Eltern schreiben und nicht irgendein Professor Doktor ungefragt Erziehungstipps gibt.

Der "Eltern-Knigge" kommt ohne den erhobenen Zeigefinger aus

Es sind allesamt "Amateur-Eltern", kinderprobte Autoren der Wochenzeitung "Die Zeit", welche hier mit leichter Feder über ihren eigenen Eltern-Alltag schreiben und daraus Erkenntnisse ableiten. Dabei legen sie immer auch ihre eigenen Wertvorstellungen an und operieren mit gesundem Menschenverstand statt mit Statistiken, Studien und Fachdebatten. Dabei zeigt der "Eltern-Knigge" seinem Leser nie den erhobenen Zeigefinger. Als roter Faden durch die 150 Fragen und Antworten zieht sich vielmehr ein Grundtenor, der in etwa lauten könnte: "Liebe Eltern, entspannt euch ein wenig und lasst euch nicht von all den Experten, Freunden, Großeltern und anderen Besserwissern kirre machen!"

Ratschläge im "Eltern-Knigge" sind nur Einzelmeinungen

Natürlich kann man über die eine oder andere persönliche Meinung eines Autors, die im "Eltern-Knigge" durchschimmert, diskutieren und hier und da auch streiten. Hier wird der besondere Charme des Buches zugleich seine größte Schwäche. Es kann eben nicht den Anspruch erheben, der Weisheit letzter Schluss zu sein. Anders als Experten-Meinungen werden die Empfehlungen nicht durch empirische Studien gestützt. Wer einen solchen fundierten Rat sucht, kommt um das Einholen von wissenschaftlichen Ratschlägen nicht umhin. Trotzdem trägt der "Eltern-Knigge" vielleicht stärker zu einer gesunden Eltern-Kind-Beziehung bei, als so manche Doktorarbeit auf dem Feld der Entwicklungspsychologie oder Sozialpädagogik.

Buchtipp: Der Eltern-Knigge von Matthias Kalle und Tanja Stelzer (Hg.). Berlin Verlag. 14,90 Euro

Weitere Erziehungstipps haben wir für Sie in unserem Ratgeber Erziehung zusammengestellt

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