Sie sind hier: Home > Eltern > Erziehung >

Abofalle für Eltern: Wenn Kinder mit dem Smartphone spielen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wenn Kinder mit dem Smartphone spielen: Eltern in der Abofalle

06.01.2011, 15:10 Uhr | PR

Abofalle für Eltern: Wenn Kinder mit dem Smartphone spielen. Böse Überraschung auf der Telefonrechnung. (Bild: imago)

Böse Überraschung auf der Telefonrechnung. (Bild: imago)

Technische Geräte haben für die meisten Kinder einen großen Reiz. Vor allem, wenn es nicht die eigenen sind. Das Smartphone der Eltern beispielsweise bietet zahlreiche Möglichkeiten damit "herumzuspielen". Der Gang ins Internet ist leicht und damit steigt die Gefahr, in eine Abofalle zu tappen. Eine auf den ersten Blick vermeintlich kostenlose Applikation entpuppt sich tatsächlich als kostenpflichtiges Abonnement. Ein sich öffnender Werbebanner stört beim Onlinespiel, die Kinder wollen zum Spiel zurückkehren, klicken neue Seiten einfach weg und schließen dabei ein Abo ab. Sind die Eltern zahlungspflichtig?

Was sagt das Gesetz?

Das Amtsgericht Düsseldorf hat bereits im Jahr 2006 entschieden, dass Verträge über Angebote, die sich an Jugendliche und Minderjährige als Hauptzielgruppe richten, nicht mit dem erwachsenen Anschlussinhaber, sondern in der Regel mit dem minderjährigen Nutzer des Handys zustande kommen. Solche Verträge mit Minderjährigen sind jedoch laut Bundesgesetzbuch schwebend unwirksam. Das heißt, ohne die Zustimmung der Erziehungsberechtigten kommt kein Kaufvertrag zustande.

Zu Unrecht abgebucht: Das kann man unternehmen

Problematisch ist dabei allerdings, dass der angeblich abgeschlossene Vertrag in der Regel erst dann bemerkt wird, wenn diesbezügliche Kosten auf der Telefonrechnung unter der Rubrik "Beträge anderer Anbieter" auftauchen. Um diesen zu Unrecht abgebuchten Betrag zurückzuerhalten, empfiehlt es sich, die Abrechnung insgesamt über die Bank zurückbuchen zu lassen und anschließend den unstrittigen Teil zu überweisen.

Da diese Vorgehensweise jedoch auch zu Ärger mit dem Telefonanbieter führen kann, sollte man vorsorglich gegenüber seinem Telefonanbieter die Möglichkeit des Drittanbieter-Inkassos generell ausschließen. In diesem Fall können Drittanbieter ihre vermeintlich erbrachten Leistungen nicht über die Telefonrechnung abrechnen und vom Konto einziehen lassen. Die Drittanbieter müssten dem Anschlussinhaber diese vielmehr in Rechnung stellen, was den Vorteil bietet, zunächst prüfen zu können, ob der geltend gemachte Anspruch berechtigt ist oder nicht.

Notfalls einen Anwalt zu Rate ziehen

Im Zweifelsfall sollte ein Anwalt, der das Vertrauen der Betroffenen genießt, zu Rate gezogen werden. Juristen, die sich auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert haben, lassen sich beispielsweise beim Anwaltssuchdienst im Internet unter www.anwaltssuchdienst.de finden.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Katze auf dem Thron 
Sie glauben nicht, was diese Katze kann

Diese Katze benutzt die Toilette wie ein Mensch. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Jetzt bestellen: 6er-Set Solarleuchten für nur 14,99 €

Solarleuchten Globo mit warm-weißen LEDs sorgen für eine stimmungvolle Beleuchtung. Zu Weltbild.de Shopping


Anzeige
shopping-portal