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So finden Sie sinnvolle Geschenke für Kinder

13.11.2013, 15:48 Uhr | Jenni Zwick, t-online.de

Geschenke für Kinder finden. Was sind bloß sinnvolle Geschenke für Kinder? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Was sind bloß sinnvolle Geschenke für Kinder? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die meisten Kinder haben heutzutage prall gefüllte Schränke und Kinderzimmer, viele bekommen jeden Wunsch von den Augen abgelesen und wenn sie sich etwas wünschen, bekommen sie es auch. Doch was schenkt man dann den heutigen Kindern, die anscheinend schon alles haben und scheinbar mit allem unzufrieden sind? Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen das Schenken leichter machen.

Kleine Geschenke für Kinder von heute

Wer kennt das nicht? Man ist auf den Geburtstag der Nichte oder des Kindes der besten Freundin eingeladen und verschenkt ein wunderschönes Buch, das man selbst als Kind gerne gelesen hat. Das Kind reißt das Papier schon an der Tür auf, wirft einen kurzen Blick auf das Geschenk und wirft es mit den Worten, "Oh, noch ein Buch" auf den Gabentisch - auf dem sich schon gefühlte Tonnen von Geschenken türmen. Man selbst bleibt mit dem beklemmenden Gefühl zurück, nicht mehr up to date zu sein und macht sich Gedanken über die verzogenen Gören von heute.

Originelles Geschenk - oder nicht?

Ganz klar, je besser Sie das Kind kennen, umso leichter wird es Ihnen fallen, etwas Schönes zu finden, was genau zu diesem Kind passt. Und das muss nicht unbedingt die DVD von "Harry Potter" sein, obwohl sich das Kind die DVD schon so lange wünscht. Denn wichtig ist auch, dass Sie sich wenigstens ein bisschen mit dem Geschenk identifizieren können. Natürlich geht man als Erwachsener Kompromisse ein und verschenkt auch Dinge, die einem selbst nicht so gut gefallen. Doch sind Sie selbst strikt gegen Plastikspielzeug oder zu viel Medienkonsum, ist es Ihr gutes Recht, eben nicht das Billigspielzeug-Krachmacher-DJ-Set oder ein Computerspiel zu verschenken. Sie können sich etwas einfallen lassen, was zu dem Kind passt - und zu Ihnen ebenfalls.

Sprechen Sie sich mit den Eltern ab

Gerade wenn es etwas größere Geschenke werden, sollten Sie unbedingt Kontakt zu den Eltern aufnehmen. Die wissen meistens am besten, was ihrem Kind gefallen würde. Oder lassen Sie sich einen Wunschzettel zeigen, von dem Sie sich etwas aussuchen können. Mittlerweile gibt es in vielen Kinderfachgeschäften die Möglichkeit, Geschenkboxen zusammenzustellen, ähnlich wie bei Hochzeiten. Hier kann sich das Kind Spielzeug oder Bücher aussuchen und in die Box legen, so dass die Schenkenden sich etwas aussuchen und es in dem Laden direkt kaufen können.

Da Sie sich selbst die Box anschauen können, können Sie selbst entscheiden, was von den Dingen Sie gerne verschenken würden. Falls die Eltern des zu beschenkenden Kindes dieses System nicht kennen, können Sie ihnen davon erzählen. Vielleicht ist das eine gute Variante, damit das Kind wirklich das bekommt, was es sich wünscht. Außerdem können die Eltern noch einen Blick in die Box werfen, damit nicht zu viel "Unsinn" zusammen kommt.

Größere Geschenke für Kinder teilen

Gerade zu größeren Festen wie Weihnachten oder Geburtstag können Sie sich mit dem Rest der Familie absprechen: Was wird an größeren Anschaffungen benötigt? Wollen wir alle zusammenlegen, damit das Kind etwas qualitativ hochwertiges bekommen kann? Kinder wachsen schnell und brauchen deshalb alle paar Jahre ein neues Fahrrad, eine neue Ausstattung im Kinderzimmer oder später möchte es vielleicht sogar auf Reisen gehen. Legen Eltern, Großeltern und Paten dann zusammen, können auch größere Wünsche erfüllt werden, ohne dass sich ein Teil der Familie in Unkosten stürzt.

Auch, wenn sich das Kind "nur" das Piratenschiff von Playmobil wünscht, freut es sich bestimmt darüber, wenn es das Schiff von den Eltern bekommt, die passende Insel und das kleine Beiboot dann von Oma und Opa. So bekommt es zwar auch viele kleine Teile von unterschiedlichen Personen, doch es ist sichergestellt, dass es im Moment genau mit diesen Sachen spielt und es nicht überfordert ist, weil es zig unterschiedliches Spielzeug bekommen hat und nicht weiß, womit es spielen soll.

Achten Sie auch auf die Wünsche der Eltern

Geschmäcker sind verschieden. Auch Wertvorstellungen und Ansichten, mit welchem Spielzeug Kinder spielen dürfen oder eben nicht, liegen teilweise ganz schön weit auseinander - gerade bei unterschiedlichen Generationen wie es ja bei Großeltern und Kindern beziehungsweise Schwiegerkindern der Fall ist. Achten Sie deswegen genau auf die Anweisungen der Eltern: Wenn es nicht erwünscht ist, dass die Kinder mit Waffen oder mit in rosa gekleidete Puppen spielen, halten Sie sich daran. Schenken Sie keine Schwerter oder Spielzeugpistolen und lassen Sie die Finger von ach so schönen Babyborns oder in rosa Tüll gehüllte Barbies. Die Eltern der Kinder haben eine Recht darauf, Ihre Wertvorstellungen an ihre Kinder weiterzugeben. So wie Sie das vielleicht auch bei Ihren eigenen Kindern getan haben.

Passt ein Geschenk überhaupt nicht

Es ist traurig, kommt aber trotz langen Überlegungen oder wohl gemeinten Käufen vor: Das Geschenk gefällt einfach überhaupt nicht. Bitte seien Sie nicht beleidigt und reagieren Sie gelassen. Nur, weil dieses eine Geschenk nicht zu dem Kind "passt", heißt das nicht, dass Sie es nicht kennen oder gar nicht erwünscht sind. Selbst Eltern schenken ab und an Dinge, die den Kindern nicht gefallen, das gehört einfach dazu. Je älter die Kinder werden umso spezieller wird manchmal auch der Geschmack, da kann es wirklich schwer sein, etwas angemessenes zu finden, dass einem selbst auch gerecht wird.

Reden Sie mit dem Kind offen darüber, was ihm an dem Geschenk nicht gefällt. Teilen Sie ihm auch mit, dass Sie eben bewusst das Nintendo-Spiel nicht gekauft haben, weil Sie finden, dass Kinder nicht zu viel am Computer oder vor der Konsole sitzen sollten und machen Sie ihm den Vorschlag, dass Sie gemeinsam in ein Geschäft gehen und es sich etwas aussuchen darf. Etwas, womit auch Sie einverstanden sind. Das ist oftmals besser, als einfach den Kassenzettel weiterzugeben und dann das ungute Gefühl zu haben, dass sich das Kind etwas kauft, das Sie eigentlich lieber nicht verschenkt hätten.

Unternehmen Sie etwas gemeinsam

Es muss nicht immer ein riesen Paket zum Geburtstag sein, auch ein kleiner Umschlag mit ein paar schönen Eintrittskarten in den nächsten Zirkus oder das nächste Kindertheater können ein tolles Geschenk sein. Denn gemeinsam verbrachte Zeit, ist heute ein hohes Gut geworden. Vielleicht haben Sie ja auch mal Lust, sich die Musik ihres Schützlings live anzuhören? Konzertkarten für die Lieblingsband schlagen bestimmt ein wie eine Rakete und freudige Kinderaugen sind Ihnen sicher. Ziehen Sie dann an dem Abend zu zweit oder zu dritt um die Häuser, sind Sie bestimmt die coolste Oma oder Tante der Welt.

Ein Sammelsurium guter Geschenkideen

Passende Geschenke können individuell sehr verschieden sein. Doch eines haben gute Spiele gemeinsam: Die Kinder haben lange Freude daran, sie werden nicht schnell langweilig, sie regen die Phantasie an und verleiten zum Nachdenken. Spiele sollten gleichzeitig die Neugierde unserer Kinder befriedigen sowie die Entdeckerlust anregen. Deshalb begeistern Spiele wie universell einsetzbares Lego, Puppenhäuser, Knete, ein Eisenbahnnetz oder Bauklötze Kinder schon seit Jahrzehnten - und tun es auch heute noch.

Gesellschaftsspiele, die von der ganzen Familie gespielt werden können, sind auch immer ein Geschenk wert. Jedes Jahr nominiert eine unabhängige Jury von Experten Spiele in unterschiedlichen Altersklassen. Sie könnten hier zwischen dem "Kinderspiel des Jahres", dem "Spiel des Jahres" und dem "Kennerspiel des Jahres". Was auch nie aus der Mode kommt, sind Experimentierkästen. Diese Sets gibt es für jedes Alter. Sie ermöglichten es Mädchen wie Jungen, eigenständig ohne Gefahr in unterschiedlichen Bereichen zu experimentieren: Roboter bauen, Materialien erforschen, optische Täuschungen erfahren, chemische und physikalische Experimente machen und vieles mehr.

Kinder bewegt euch mehr, denken viel Erwachsene heutzutage. Da liegen so genannte Bewegungsspiele nahe. Das kann von einem Paar Inlineskates über Stelzen bis zum Skateboard oder Einrad alles sein. Auch ein Lenkdrachen, ein Jonglierset oder eine moderne Slackline machen eigentlich jedem Kind Freude. Auch Bücher sind ein tolles Geschenk. Befragen Sie die Eltern, ob das Kind schon alleine liest, was es gerne liest oder ob es sich schon in eine Reihe wie etwa "Die drei Fragezeichen" oder "Connie" verliebt hat, aus der sie ihm dann ein neues heiß ersehntes Buch mitbringen können.

Mitbringsel für Kinder

Soll es nur eine Kleinigkeit sein, weil Sie beispielsweise spontan zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind? Für kleinere Kinder gibt es ganz tolle Bücher aus fester Pappe, die nicht teuer sind. Oder vielleicht finden Sie einen lustigen Gummiball, Seifenblasen oder ein schönes Windrad. Auch die altbekannten Kaleidoskope, Knete oder ein schöner Stift bieten sich als Mitbringsel an.

Oder Sie entscheiden sich für ein kleines Kuscheltier, das aber wirklich nicht zu groß sein sollte. Es gibt auch ganz lustige - abziehbare - Tattoos, die machen Kindern jeden Alters eine Freude. Kennen Sie noch das Gummitwist? Dieser Gummi lädt zu Bewegungsspielen ein und ist nicht teuer. Für ältere Kinder können Sie einfach mal zur Tankstelle fahren und ein Jugendheft oder ein Comic wie die "Bravo" oder "Spiderman" mitbringen. 

Pädagogisch wertvoll?

Man liest es auf jeder zweiten Spielzeugschachtel: pädagogisch wertvoll. Doch das muss nicht das super knifflige 3D-Puzzle sein oder die Denkspiele, die das Matheverständnis unserer Kinder fördern sollen. Auch einfache Bauklötzchen, Knete, Verkleidungssachen oder ein Puppenhaus fördern ein Kind ungemein. Denn Kreativität entwickelt sich beim Spielen mit einfachen Dingen meistens besser als mit Spielen, die den Weg starr vorgeben. Langfristig kommt es darauf an, die Kreativität eines Kindes entwickeln zu lassen.

Schon alleine das Spielen an sich fördert die Intelligenz und die Fantasie, aber auch das logische Denken eines Kindes. Wichtig ist eigentlich nur, dass es nicht stundenlang vor dem Fernseher sitzt, sich viel bewegt und sich die Eltern mit ihm beschäftigen und die geschenkten Spiele eben auch gemeinsam spielen. Schon allein, dass die Familie gemeinsam Zeit mit einem Spiel verbringt, ist für die Kleinen - und Großen - ein Geschenk.

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