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Die zehn größten Elternsorgen

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Elternsorgen: Angst, dass mein Kind stirbt

Dass ihr Kind stirbt, ist für Eltern ist es das Schlimmste, das überhaupt passieren kann. Wer diesen Schicksalsschlag erleben muss, kommt an seine Grenzen. Betroffene hadern nicht selten - gleichgültig wie viel Unterstützung sie von ihrem Umfeld erhalten - auch mit dem eigenen Schicksal, weil durch den Tod eines Kindes sinngebender Lebensantrieb genommen wird. Wenn das Kind wegen einer unheilbaren Krankheit lange leidet und schließlich stirbt, haben die Eltern die Chance, sich auf das "Unvorstellbare“ und "Unvermeidliche“ vorzubereiten.

Der Schmerz über den Verlust wird dadurch allerdings nicht gelindert. Doch das Gefühl, alles Menschenmögliche getan zu haben, um das junge Leben zu retten, gibt vielleicht einen gewissen Trost. Besonders unbegreiflich ist es dagegen, wenn das Kind plötzlich aus dem Leben gerissen wird, etwa durch plötzlichen Kindstod, einen Unfall oder durch ein Verbrechen. Dann haben die Eltern keine Zeit sich auf den Abschied einzustellen. Oft gehen mit so einem tragischen Erlebnis Schuldgefühle einher. Diese quälenden Selbstzweifel stellen sich erstrecht ein, wenn Kinder freiwillig mit dem Leben abschließen und Selbstmord begehen. Es überwiegt dann das erdrückende Gefühl, nicht nur einen harten Schicksalsschlag ertragen zu müssen, sondern auch verantwortlich dafür zu sein, dass der eigene Nachwuchs einen solchen unumkehrbaren "Ausweg" wählte.


(Quelle: t-online.de)


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