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Freund oder Feind? Kinder unter 13 durchschauen Facebook nicht

04.06.2012, 15:11 Uhr | dpa-tmn

Freund oder Feind? Kinder unter 13 durchschauen Facebook nicht. Kinder unter 13 Jahren sollten nicht auf Facebook und Co. unterwegs sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kinder unter 13 Jahren sollten nicht auf Facebook und Co. unterwegs sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jünger als 13 Jahre sollten Facebook-Nutzer auf keinen Fall sein. Denn kleinere Kinder seien noch nicht in der Lage, Facebook-Freundschaften richtig einzuschätzen, sagte Kristin Langer von der Initiative "Schau hin! Was deine Kinder machen" dem dpa-Themendienst.

Kinder verstehen noch keine virtuellen Freundschaften

Facebook-User müssten zwischen realen und virtuellen Freunden unterscheiden können. "Im sozialen Netzwerk soll ich nicht viel von mir verraten, weil das ja irgendwann jemand auch mal gegen mich verwenden oder verbreiten könnte", erklärte Langer. "Bei einem richtigen Freund soll ich aber ehrlich sein, ich kann mit ihm alle Geheimnisse teilen."

"Unter 13 auf gar keinen Fall"

Bislang dürfen sich bei Facebook offiziell nur Nutzer registrieren, die älter 13 Jahre sind. Das Netzwerk sucht aber dem "Wall Street Journal" zufolge derzeit nach einem Weg, auch jüngere Kinder sicher einzubinden. Eine aktuell getestete Idee sei, dass die Facebook-Konten der Kinder mit denen ihrer Eltern verknüpft werden. Bei einem solchen angedockten Account könnten Eltern zum Beispiel kontrollieren, welche Freunde das Kind hinzufüge. "Aber auch Eltern können sich irren", warnte Langer. Deshalb rät sie grundsätzlich: "Unter 13 auf gar keinen Fall."

Kindgerechte Chatrooms als Alternative

Wolle ein jüngeres Kind ein Facebook-Profil, sollten Eltern das verbieten. Sie könnten aber Alternativen anbieten, wie kindgerechte Chatrooms, rät Langer. Registriere sich das Kind heimlich trotzdem - indem es ein falsches Geburtsdatum angibt - sollten Eltern den Account gemeinsam mit dem Kind löschen und genau erklären, warum sie das machen.

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