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Spitzenväter 2013 geehrt

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Modern, flexibel, partnerschaftlich: Das sind die Spitzenväter 2013

07.03.2013, 16:06 Uhr | t-online.de, dpa

Spitzenväter 2013 geehrt. Er wurde zum "Spitzenvater des Jahres 2013": Eric Freywald mit seinen Töchtern Nya, Jette und Meret (v.l.n.r.) (Quelle: Jens Kalaene, dpa)

Er wurde zum "Spitzenvater des Jahres 2013": Eric Freywald mit seinen Töchtern Nya, Jette und Meret (v.l.n.r.) (Quelle: Jens Kalaene, dpa)

Die "Spitzenväter des Jahres 2013" kommen aus Braunschweig und Berlin. Diese Männer erhielten in Berlin Preise für "neue männliche Rollenbilder".

Sie verkörpern Deutschlands moderne Familien: Die beiden Spitzenväter 2013 Eric Freywald (40), Mahomed Saleh Abba Omar (52) und der mit einem Sonderpreis geehrte Christoph Mönnekes.

Was heißt moderne Männer?

Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird seit 2006 vom Familienunternehmen Mestermacher verliehen. Zur Förderung der Männeremanzipation würdigt das Familienunternehmen Mestemacher zum achten Mal moderne Männer, die sich als Väter mit großem Engagement für ihre Kinder einsetzen und ihrer Partnerin den Rücken freihalten, damit diese in ihrem Beruf vorankommen kann.

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"Für diese Väter ist es selbstverständlich, dass sie für die Kinder von Anfang an eine wichtige Rolle in der Familie spielen und den Müttern der Kinder dabei helfen, erwerbstätig zu sein." betont die Initiatorin des Gleichstellungspreises, Professor Ulrike Detmers.

Nichts anderes als zeitgemäße Gleichberechtigung

Eigentlich sollte es heutzutage ganz normal sein, was diese Männer in ihren Familien tun: Kinder beaufsichtigen, zu Spielkameraden begleiten, beruflich zeitweise zurückstecken, damit der Partner weiterkommen kann - kurz Gleichberechtigung. Doch dieser Preis zeigt, dass es immer noch etwas Besonderes ist, die "die Rollenverteilung in Familie und Partnerschaft flexibel handhaben und immer wieder verändern zu können: je nach Alter der Kinder, je nach beruflichen Chancen für beide Partner, je nach persönlichen Werten und Lebensumständen. Auch das ist Lebensqualität für Familien“, wie Bundesfamilienministerin Kristina Schröder als Schirmherrin des Preises in ihrem Grußwort schreibt.

Sie sind die Spitzenväter 2013

Mahomed Saleh Abba Omar wurde 1956 in Südafrika in eine sehr traditionelle muslimisch-indische Familie hineingeboren. Sein heutiges Rollenverständnis ist ganz anders, als man es bei dieser stark patriarchalischen Prägung in seiner Familie erwarten würde: Er übernimmt die überwiegende Erziehungsarbeit für die drei Kinder. Malik wurde 2002 geboren, die Zwillinge Jamila und Mika 2004. Er begleitet sie zu Spielkameraden, zu Freizeitaktivitäten und bewältigt Konflikte zwischen den Geschwistern. Im Haushalt übernimmt er rund 80 Prozent aller Arbeiten, reinigt die Wohnung, bügelt, kauft ein.

Die patriarchalischen Strukturen abstreifen

Bereits in den 1990er Jahren engagierte er sich damals noch in Südafrika lebend intensiv um seine Tochter aus erster Ehe. Für seine zweite Frau gab er eine leitende Stellung in Kapstadt auf, um mit ihr nach Deutschland zu ziehen und sie beim Aufbau ihrer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen. Seit 2006 arbeitet er als Englischlehrer. Mahomed Saleh Abba Omar ist für viele Männer und Väter, die sich ähnlich wie er mit der Rolle des Mannes in einer stark patriarchalischen Welt auseinandersetzen müssen, ein gutes Beispiel für ein neues und emanzipiertes Selbstverständnis.

Er will eine emanzipierte, selbständige Frau

Eric Freywald wurde am 1972 geboren. Schon während der Studienzeit seiner Frau fuhr Eric Freywald mit der 2004 geborenen Nya im Fahrradanhänger zum Stillen zur TU-Berlin. Dort studierte Jessika Freywald beim ersten Kind noch Umweltgeologie. Die Diplom-Ingenieurin qualifiziert sich als Brandreferendarin im höheren feuerwehrtechnischen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Köln.

Bei der Geburt der Zwillinge Meret und Jette im Jahr 2009 reichte er bei seinem Dienstherren ein Urlaubsgesuch ein. Somit konnte er die ersten vier Wochen nach der Geburt rund um die Uhr Unterstützung in der schwierigen Zeit bieten. Als Beamter im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst ließ sich Eric Freywald in eine andere Feuerwehrwache versetzen, um näher und schneller bei der Familie sein zu können. Der diesjährige Spitzenvater kümmert sich mit großem familiären Engagement um die Kinder und den Haushalt.

Totale Gleichberechtigung im Hinblick auf Beruf und Familie ist sein Motto. In sein Weltbild passt die emanzipierte, selbständige Frau, die sich ebenso wie er in ihrem Beruf verwirklichen kann.

Ein Sonderpreis geht an den vierfachen Berliner Vater Christoph Mönnekes. Auch er hält seiner Frau den Rücken frei.

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