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Weihnachtsgeschenke: So fühlt sich keiner ungerecht behandelt

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Weihnachten  

Geschenkezoff: So fühlt sich niemand ungerecht behandelt

17.12.2014, 14:09 Uhr | dpa

Weihnachtsgeschenke: So fühlt sich keiner ungerecht behandelt. Beim Geschenkekauf für Weihnachten sollten Eltern beachten, dass Kinder ein anderes Gerechtigkeitsverständnis haben als sie. (Quelle: imago)

Beim Geschenkekauf für Weihnachten sollten Eltern beachten, dass Kinder ein anderes Gerechtigkeitsverständnis haben als sie. (Quelle: imago)

Das eine Kind bekommt ein Rad für 150 Euro, das andere eine Puppe für 25: Für Erwachsene klingt das ungerecht. Doch Kinder rechnen nicht so, zumindest nicht in jungen Jahren. Ob die Geschenkeverteilung gerecht ist, hängt für sie von anderen Kriterien ab.

Haben Kinder den Eindruck, die Geschwister seien bei den Weihnachtsgeschenken besser weggekommen, ist der Ärger programmiert. Doch Geschwister gerecht zu beschenken, ist nicht leicht. Eltern erscheint es meist fair, wenn alle Kinder Präsente mit ungefähr demselben Wert bekommen. Doch Kinder können den materiellen Wert der Geschenke häufig gar nicht erkennen, sagt Andreas Engel von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Wichtiger sei, entweder allen Kindern ihren Herzenswunsch zu erfüllen - oder keinem.

Kinder haben einen anderen Gerechtigkeitssinn

"Die erwachsene Gerechtigkeitsvorstellung ist eine andere als die kindliche", erklärt der Diplom-Psychologe. Wünscht sich ein Kind etwa sehnlichst eine Puppe und ein anderes ein Fahrrad, empfinden sie es als ungerecht, wenn nur eines seinen Herzenswunsch bekommt. Geht bei beiden der Wunsch in Erfüllung, kommen sie nicht auf die Idee, dass die Verteilung der Geschenke ungerecht sein könnte. Dass das Rad viel mehr kostet als die Puppe, sei ihnen nicht wichtig.

UMFRAGE
Wie viel sollten Eltern pro Kind zu Weihnachten ausgeben?

Ob Geschwister gleich und gerecht beschenkt werden, ist für Kinder in der Regel erst ab dem Grundschulalter ein Thema. Davor äußere sich der Gerechtigkeitssinn eher in anderen Situationen, erläutert Engel. Sie kann beim Kindergartenkind etwa entstehen, wenn ein Geschwisterkind mehr zu essen bekommt. Dann müssten die Kinder lernen, die Ungerechtigkeit auszuhalten, weil sie zufällig ist und nicht aus Absicht passiert.

Familienfrieden aufrecht halten

Doch nicht nur Weihnachten - auch Geburtstage oder die Einschulung können Eltern im Hinblick auf Geschenke vor Probleme stellen. Während ein Kind im Vordergrund steht, müssen die anderen zurückstecken. Gerade Kleinkinder verstehen häufig nicht, warum nur das Geburtstagskind ein Geschenk bekommt. Eltern und Verwandte können das Gefühl der ungerechten Behandlung bei ihnen abmindern, wenn sie auch den Geschwistern eine Kleinigkeit schenken. "Das kann ein Radiergummi oder ein Filzstift sein", empfiehlt Engel. Dann sei der Familienfrieden oft schon wieder hergestellt.

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